540 Unterschriften für mehr Grün im Viertel

Viel zu viel Grau? Diese Bürgerinitiative fordert mehr Bäume im Domagkviertel

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Birgit Rieder und Thomas Maier von der Bürgerinitiative "Mehr Grün im Domagkviertel" haben über 540 Unterschriften für mehr Bäume gesammelt. 

Schwabing – Mehr Grün schadet der Stadt nicht – im Gegenteil: Eine Bürgerinitiative hat dem Bezirksausschuss Schwabing-Freimann nun Unterschriften für neue Bepflanzung im Viertel vorgelegt

Viel zu grau finden Bewohner das Neubaugebiet Domagkpark. Eine Bürgerinitiative hat dem Bezirksausschuss Schwabing-Freimann nun über 540 Unterschriften für mehr Grün im Viertel präsentiert. Die Bürger fühlen sich betrogen. Im Bebauungsplan seien etwa doppelt so viele Bäume vorgesehen gewesen, wie tatsächlich gepflanzt wurden. „Laut den Plänen, die man uns auf Bewohnerversammlungen gezeigt hat, sollte alle zwölf bis 15 Meter ein Baum stehen. In manchen Straßen wie der Gertrud-Grunow-Straße liegen die Abstände aber fast durchgehend bei 30 Metern“, moniert eine Sprecherin der Initiative. Dem Baureferat zufolge sind die Bebauungspläne wie vom Stadtrat beschlossen umgesetzt worden. 

Werner Lederer-Piloty (SPD), Vorsitzender des Bezirksausschusses, mahnt zur Geduld. Die Bäume seien noch gar nicht alle gepflanzt, die Vorhandenen würden wachsen. „Die werden 35 Meter hoch mit 20 Meter Kronendurchmesser“, betont Lederer-Piloty. An einigen Stellen könne man auch keinen Baum pflanzen, da Parkbuchten, Tiefgaragen- oder Feuerwehrzufahrten dies verhindern würden.

Mehr Grün schade natürlich dennoch nicht. Und so will sich der Bezirksausschuss mit Vertretern des Baureferats vor Ort noch einmal ein Bild von der Situation machen. „Wenn sich herausstellen sollte, dass man an manchen Stellen einen Parkplatz auflösen und stattdessen einen Baum pflanzen kann, unterstützen wir das“, so Lederer-Piloty.

Laura Felbinger

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