Kombi-Ticket kommt

Stadt und Staat versprechen Eintrittskarte für alle Museen

In diesem Gebäude an der Katharina-von-Bora-Straße ist derzeit noch die Graphische Sammlung untergebracht. Die CSU im BA Maxvorstadt fordert einen Neubau.
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In diesem Gebäude an der Katharina-von-Bora-Straße ist derzeit noch die Graphische Sammlung untergebracht. Die CSU im BA Maxvorstadt fordert einen Neubau.

Maxvorstadt: Mit einem Kombi-Antragspaket wendet sich Bezirksausschuss-Mitglied Valentin Auer (CSU) an seine Kollegen vom BA Maxvorstadt.

In der kommenden Sitzung am Dienstag, 9. Mai, will er eine Aufwertung des Kunst­areals vorantreiben.

Manche Forderungen sind allerdings anscheinend bereits in der Umsetzung. Unter anderem fordert die CSU-Fraktion, dass ein Kunstarealticket noch im Jahr 2017 auf den Weg gebracht werden soll. Das Kulturreferat verweist indes darauf, dass bereits im Januar von Kultusminister Ludwig Spaenle und Bürgermeister Josef Schmid beschlossen worden war, ein solches Ticket dieses Jahr zu realisieren. Das Kultusministerium teilt dazu mit: „Mittelfristig soll eine gemeinsame Eintrittskarte eingeführt werden, die den Zugang zu allen staatlichen und städtischen Sammlungen und Museen zwischen Königsplatz und Arcisstraße sowie Lenbachhaus und NS-Dokumentationszentrum ermöglicht.“

Des Weiteren will die Fraktion, dass die Graphische Sammlung von ihrem jetzigen Standort in der Katharina-von-Bora-Straße in einen Neubau ziehen soll, für den die Stadt München zusammen mit dem Freistaat eine geeignete Fläche finden soll. Als Begründung führt die CSU an, dass die Sammlung 1949 nur provisorisch in dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der NSDAP untergebracht wurde.

Außerdem wird die Landeshauptstadt aufgefordert mit dem Freistaat das Budget für die Stellen der „Koordinierungsstelle Kunstareal“ dauerhaft einzurichten. Die Stelle wird zur Hälfte aus dem Stadtsäckl, zur Hälfte von der Staatsregierung bezahlt. Auch hier rennt Auer offene Türen ein: „Die Finanzierung soll natürlich weiterlaufen. Wir befinden uns mit dem Freistaat im Gespräch“, sagt eine Sprecherin des Kulturreferats. Im Sommer gebe es dazu einen Stadtratsbeschluss.

Laura Felbinger

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