Spendengelder werden zurückbezahlt

Frust um Dietl-Statue an der Münchner Freiheit

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Bekommt Monaco Franze womöglich doch keine Gesellschaft von Helmut Dietl?

Schwabing - Die Initiatoren vom Denkmal für Helmut Dietl geben sich nach der Absage noch nicht geschlagen

„Man hat uns den Braten vor der Nase weggeschnappt, wir wollen aber nicht locker lassen“, so Bezirks­ausschussvorsitzender Werner Lederer-Piloty (SPD), nachdem die Stadt nun eine Dietl-Statue an der Münchner Freiheit abgelehnt hat.

Grund der Absage: Helmut Dietl seien bereits genug Ehrungen zugekommen und für Kunst im öffentlichen Raum sehe die Stadt einen Wettbewerb vor, um einen Künstler zu bestimmen. Dieser fand nicht statt. „Das wäre die Ultima Ratio, ein Wettbewerb würde einen Teil unserer Spendengelder kosten“, sagt Lederer-Piloty.

Außerdem habe man bereits eine Künstlerin vorgesehen: Elke Härtel. Bei einer Bürgerversammlung sei die Statue mit großer Mehrheit angenommen worden und inzwischen sollen 80 000 Euro Spendengelder für das Projekt zusammengekommen sein, so Lederer-Piloty. Spendengelder, welche die Stadt nun an die Spender zurückzahlt. 

Die Initiative hinter der Statue wird diese nun erneut sammeln müssen, kritisiert Lederer-Piloty: „Ich verstehe es nicht. Für die Stadt ist es doch vollkommen kostenlos, von Bürgern und Bezirksausschuss gewünscht. Dann wird die Statue auch noch durch Spendengelder finanziert. Warum legt man uns Steine in den Weg?“ Daniel Schubert

Lesen Sie auch: Künstlerin Elke Härtel entwirft Mahnmal am OEZ

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