Mallorca: Münchner Brauerei-Familie stirbt bei Flugzeugunglück

Mallorca: Münchner Brauerei-Familie stirbt bei Flugzeugunglück

Mallorca: Münchner Brauerei-Familie stirbt bei Flugzeugunglück

K2 Blade Night: Strecke Nord am 26. August – diese Straßen werden gesperrt

K2 Blade Night: Strecke Nord am 26. August – diese Straßen werden gesperrt

K2 Blade Night: Strecke Nord am 26. August – diese Straßen werden gesperrt

Krieg um den Kiosk

U-Bahnhof Münchner Freiheit: Stadtwerke kündigen Pächterin – die sucht Hilfe beim BA

+
Verhärtete Fronten zwischen der Saftbar (links) und der Snackbar (rechts) von Üveyde Bulut.

Verhärtete Fronten im U-Bahnhof Münchner Freiheit: Kiosk-Pächterin Üveyde Bulut wurde nach eigenen Angaben überraschend gekündigt. Doch sie will entschieden gegen diese Maßnahme vorgehen.

Schwabing – Kochend heiß der frischgebrühte Coffee-to-go, eisig unterkühlt hingegen die Stimmung zwischen zwei benachbarten Kiosk-Besitzerinnen in der U-Bahnstation Münchner Freiheit. 

Der Grund: Die Stadtwerke (SWM) verlängern Üveyde Bulut (rechts) nach knapp sechs Jahren überraschend nicht den Mietvertrag für ihre Snackbar „Panem“, die 30 Quadratmeter Ladenfläche sollen Anfang Oktober an die Besitzerin der benachbarten Saftbar gehen – seither würdigen sich die beiden Geschäftsfrauen kaum noch eines Blickes.

Öffentlich wurde dieser Kiosk-Krieg jetzt, weil sich Bulut hilfesuchend an den Bezirksausschuss Schwabing-Freimann gewandt hatte. „Überraschend und ohne Begründung“, hätten ihr die SWM den Vertrag gekündigt, und dass obwohl sie gerade in enger Absprache eine Rundumsanierung plant.

Die Stadtwerke widersprechen dieser Darstellung. Der Vertrag würde regulär Ende 2019 auslaufen. „Es ist richtig, dass im letzten Jahr unverbindliche Gespräche über eine mögliche Verlängerung über das Laufzeitende hinaus geführt wurden – ein konkretes Verlängerungsangebot wurde nicht gemacht“, teilte ein SWM-Sprecher mit. Außerdem sei die Mieterin wegen des mietvertragswidrigen Verkaufs von Alkohol im Vorjahr abgemahnt worden.

„Ich hab damals sofort reagiert und die Flaschen aus dem Sortiment genommen”, beteuert die 38-Jährige gegenüber Hallo. Sie vermutet vielmehr eine Intrige! Zwischenzeitlich hat sie auch einen Anwalt eingeschaltet, denn kampflos will sie ihren Kiosk, bei dem Pendler hausgemachte Salate, Gebäck und Kaffee beziehen können, jedenfalls nicht aufgeben.

Der Bezirksausschuss zeigt sich irritiert über die Vorgänge und hat sich daher schriftlich an die Stadtwerke mit der Bitte um Klärung gewandt. Eine Antwort auf sein Schreiben habe er aber noch nicht erhalten, informiert der BA-Vorsitzende Werner Lederer-Piloty.

hm

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten aus den Stadtteilen

Ihr Viertel ist nicht dabei? Eine große Auswahl weiterer Lokalthemen finden Sie in unserer Übersicht.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Wegen einer Duftkerze: Die Öhlschläger-Zwillinge sind wieder auf Wohnungssuche
Wegen einer Duftkerze: Die Öhlschläger-Zwillinge sind wieder auf Wohnungssuche
U-Bahnhof Theresienstraße: Griff an den Oberschenkel, Tritt ins Gesicht
U-Bahnhof Theresienstraße: Griff an den Oberschenkel, Tritt ins Gesicht
Leihräder boomen deutschlandweit – die Idee dazu stammt aus München
Leihräder boomen deutschlandweit – die Idee dazu stammt aus München
München
Münchens bekannteste Brüder auf der Suche nach einer Unterkunft
Münchens bekannteste Brüder auf der Suche nach einer Unterkunft

Kommentare