Kita anstatt Graffiti

Elisabethplatz: Hier entsteht ein neuer Wohn- und Geschäftskomplex

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Künftig soll ein neuer Gebäudekomplex den Stadtteil aufwerten.

Eine bunte Mischung aus Nutzungsmöglichkeiten soll bald den Elisabethplatz beleben. Was hinter dem neuen Gebäudekomplex steckt, wann er fertig werden soll...

Schwabing – Ganze 82 Wohnungen und 80 Wohnheimapartments sollen südlich des Elisabethplatzes entstehen. Dazu sind außerdem Bereiche für Büroflächen, Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie geplant. 

Was in Schwabing geplant ist, handelt sich also um einen Nutzungsmix, der zusätzlich noch eine zweigeschossige Kindertagesseinrichtung beherbergen wird. Jeweils drei Kindergarten- und Kinderkrippengruppen werden dort in der Zukunft vor allem jungen Familien zugute kommen.

Aktuell ist das ehemalige Gebäude der Stadtwerke noch mit bunten Graffiti besprüht, bald ragt hier jedoch ein neuer Wohn- und Geschäftskomplex.

Der neue Stadtbaustein entsteht auf dem ehemaligen Gelände des Umspannwerks der Stadtwerke München zwischen der Nordendstraße und der Arcisstraße. Nach dem Neubau des Umspannwerks hat die Stadtsparkasse München diese Fläche gekauft, die nun in das neue Quartier umstrukturiert wird.

Wegen der prominenten Lage am Elisabethmarkt wurde bei der Planung darauf geachtet, dass sich das Gebäude künftig sensibel in die Umgebung einfügt. Hierzu soll die Fassade und Platzkante hin zum Elisabethplatz als ein leicht geschwungener Bogen realisiert werden. Der Entwurf zielt auf eine vollständige Schließung des Gebäudeblocks ab. Deshalb wird es auch lediglich eine Öffnung an der Nordendstraße geben.

Eine Tiefgarage beherbergt Stellplätze und auch das Thema Umwelt wurde nicht aus der Planung herausgehalten. Denn neben der Anbringung einer Photovoltaikanlage soll auch die Fassade zum Teil begrünt werden.

Der Planungsauschuss des Stadtrats hat inzwischen einen Billigungs- und vorbehaltlichen Satzungsbeschluss gefasst. Wenn es also bei der öffentlichen Auslegung der Pläne keine Einwände gibt, kann der Bau bald beginnen. Joachim Fröhler von der Stadtsparkasse über einen möglichen Bau-

start: „Wir würden gerne zeitgleich mit dem benachbarten Markt bauen. Von uns aus kann es aber Anfang nächsten Jahres losgehen.“

Kassandra Fischer

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