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Subkultur am Bauzaun

Wie zwei Architekten die Renovierung der Glyptothek nutzen wollen

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Die Architekten Maria Schlüter und Nick Förster möchten Sitzgelegenheiten und Kunstprojekte vor der geschlossenen Glyptothek anbieten.

Maxvorstadt – Bis 2020 wird die Glyptothek renoviert. Die beliebten Stufen werden nun von einem schnöden Bauzaun verdeckt. Das wollen die Architekten Nick Förster und Maria Schlüter ändern

Der Baustellenzaun vor der Glyptothek – kein schöner Anblick am schönen Königsplatz. Maria Schlüter (26) und Nick Förster (25) sind zwei Architekten, die ihn jetzt zu einem Aufenthaltsort, der „Glyptotheke“ machen wollen. Ihr Konzept sieht Sitzmöglichkeiten und einen Kiosk vor. Die LMU-Studenten wurden bereits in der Maxvorstadt aktiv. Am Rudi-Hierl-Platz gestalteten sie für den Sommer 2016 in einer leerstehenden Baulücke eine Bühne für Veranstaltungen, Konzerte, Filmvorführungen und Diskussionen.

Vor dem Bauzaun an der Glyptothek (rechts ) soll die Glyptotheke (links) entstehen.

Auch die Glyptotheke hätte dafür Potential: „Man könnte dort zum Beispiel Künstlern einen Raum geben, ein Diskussionsforum schaffen, Theater oder Kino veranstalten. Der Königsplatz ist sehr belebt und eignet sich deswegen besonders gut“, finden die beiden Studenten. Bezüglich der Umsetzung sind sie zuversichtlich: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man extrem viel Unterstützung und Hilfe bekommt, wenn man was machen will. Das ist ein schönes Gefühl.“

Die beiden Architekten wurden von Felix Lang (SPD) zum vergangenen Bezirksausschuss (BA) der Maxvorstadt eingeladen, um ihr Konzept vorzustellen. Dort stießen sie auf Begeisterung.

Die beiden Architekten konnten ihr Konzept auf Einladung von Felix Lang (SPD) im Bezirksausschuss präsentieren.

Parallel plant auch der Direktor der Glyptothek, Florian Knauß, bereits an einer Verschönerung der Baustelle: „Der Zaun muss bis 2020 bleiben, aber bei der Gestaltung arbeiten wir mit Architekturstudenten, dem Bauamt und der Initiative Kunstareal zusammen.“ 

Ein Mitarbeiter des Bauamtes berichtet von verschiedenen Konzepten, die bereits vorliegen: „Die Glyptotheke ist eines von vielen Projekten künstlerischer und architektonischer Natur, aber auch Streetwork-Konzepte sind bei uns eingegangen. Der Bauzaun umfasst rund 900 Quadratmeter, da muss man sich nicht auf ein Projekt reduzieren.“ Doch die letzte Entscheidung, wie der Frontbereich gestaltet wird, obliege dem Direktor der Glyptothek.

Das Bauamt und die Glyptothek wollen die Projekte schnellstmöglich prüfen, um schon im April mit Verschönerungsmaßnahmen starten zu können.

Daniel Schubert

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