Nach 35 Jahren

Wieso Münchens berühmtester Obstverkäufer seinen Stammplatz räumen muss

„Nach 35 Jahren zieh’ ich zum ersten Mal um“, erklärt Didi Schweiger.
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„Nach 35 Jahren zieh’ ich zum ersten Mal um“, erklärt Didi Schweiger.

Maxvorstadt – Er ist ein Münchner Urgestein: Doch jetzt müssen Didi Schweiger und sein Obststandl den Standort in der Nähe des Siegestors räumen – Die Hintergründe und Neuerungen

Baustelle Siegestor: Der Platz rund um das Wahrzeichen zwischen Ludwig- und Leopoldstraße, wird ab Montag, 8. April, komplett umgebaut. Nicht nur 53 Parkplätze fallen zukünftig weg – auch das Obststandl des Münchner Urgesteins Didi Schweiger muss weichen

„Nach 35 Jahren zieh’ ich zum ersten Mal um – aber zum Glück nur für ein gutes Jahr, dann darf ich wieder zurück“, erklärt Münchens bekanntester Obstverkäufer. Von seinem Stammplatz am Universitäts-U-Bahn-Ausgang Adalbertstraße geht es in Richtung Schellingstraße. „Es ist schon schwierig – aber dafür werd’s ja auch schöner.“

Und grüner: 32 neue Pappeln werden bis knapp vor die Brunnen der Universität gepflanzt, die Bereiche für die Fußgänger werden bis zu 18 Metern breit, die Fahrradwege drei Meter.

Absicht des Stadtratsbeschlusses (Hallo berichtete) war, die lange Allee nachzubilden, die die Leopoldstraße einst war.

So wird das Siegestor-Areal fußgänger- und radlfreundlicher – Ersatz für die weggefallenen Parkplätze soll mit Schrägparkplätzen östlich entlang der Amalienstraße geschaffen werden. Auch Fußballfans können sich freuen: Pünktlich einen Tag vor der Fußball-EM, die am 12. Juni 2020 beginnt, soll die Baustelle weg sein. Die Fanmeile will das Baureferat den Münchnern nicht nehmen.

Marie-Julie Hlawica

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