Große Versteigerung einer „Love-Hate-Skulptur“

Liebe und Hass – wer bietet mehr?

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„Die Love-Hate-Skulptur symbolisiert die Idee, den allgegenwärtigen Hass auf der Welt in Liebe umzuwandeln.“ 

Maxvorstadt – Ein Kunstwerk mit tiefer Botschaft ziert momentan die Fläche vor dem Siegestor in der Innenstadt – Jetzt wird eines der begehrten Exemplare versteigert

Fährt man auf der Leopoldstraße stadtauswärts am Siegestor vorbei, begegnet einem Liebe. Weniger blumig ausgedrückt, liest man den Schriftzug „Love“ zwei mal nebeneinander auf zweieinhalb Meter hohen Lettern. Die beiden Skulpturen stehen direkt vor dem Siegestor. Das raffinierte daran: Fährt man stadteinwärts, liest man „Hate“. Entworfen hat das Kunstwerk die Würzburgerin Mia Florentine Weiss. „Die Love-Hate-Skulptur symbolisiert die Idee, den allgegenwärtigen Hass auf der Welt in Liebe umzuwandeln“, sagt Weiss. Tatsächlich gibt es einige Varianten der Skulptur in mehreren deutschen Metropolen. Eine davon wird nun in München versteigert.

Am Samstag, 24. November, steigt die jährliche Party der Freunde der Pinakothek der Moderne, die PIN-Party. Neben 59 weiteren Kunstwerken wird dort eine schwarz-weiße Marmor-Version der Love-Hate-Skulptur von Mia Florentine Weiss versteigert – Mindestgebot: 4000 Euro. Der Erlös der Auktion kommt dem Museum zugute.

Laura Felbinger

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