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Wut über Graffiti auf Graffiti

Kunst in Unterführung ist beschmutzt – Bezirksausschuss fordert Reinigung

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Die farbenfrohe Unterführung in der Ludwigstraße ist mit illegalen Graffiti übersät.

Maxvorstadt - Vandalismus in der Unterführung: Kunstvolles Graffiti ziert dort die Wände - doch illegale Schmierereien verunstalten das Gesamtbild

Auch auf der Signatur des Künstlers Loomit sind fremde Krakeleien.

Oben erinnert der Name der Prachtstraße an König Ludwig I. von Bayern, unterhalb der Ludwigstraße tun dies große Graffiti des renommierten Künstlers Loomit alias Mathias Köhler. Nicht nur der berühmte König ist in der Unterführung unterhalb der Ludwigstraße, Ecke Von-der-Tann-Straße und Oskar-von-Miller-Ring, zu sehen. Auch weitere bedeutende Personen der Münchner Geschichte wie Lola Montez und Kaiserin Sisi werden hier abgebildet. 2016 wurde das Kunstwerk geschaffen. Inzwischen ist es allerdings von illegalen Schmierereien übersät. Dies geht dem Bezirksausschuss (BA) Maxvorstadt, der es initiiert hat, gehörig gegen den Strich. Deshalb fordert das Gremium nun die Stadt auf, das Kunstwerk zu reinigen.

Künstler Loomit alias Mathias Köhler muss die Schmierereien übermalen.

„Bei der Anfertigung wurde die Oberfläche so bearbeitet, dass eventuelle Beschmutzungen leicht entfernt werden können. Daher sollte die Reinigung keinen allzu großen Aufwand bedeuten“, begründen die Viertelpolitiker ihren Antrag. Künstler Loomit widerspricht: „Beim Reinigen würde die Farbe darunter mitgerissen werden. Ich werde das im Juli oder August übermalen, wenn ich mal Zeit habe.“ Den Umweg über die Stadt will er sich sparen. „Ich möchte da keinen langwierigen Prozess draus machen“, so Loomit. Für die Kosten will er daher selbst aufkommen. Die Beschmutzung nimmt Loomit mit relativer Gelassenheit hin: „Das ist nun mal das Risiko bei Graffiti im öffentlichen Raum – noch dazu bei einer Unterführung, durch die täglich so viele Menschen laufen.“

Die farbenfrohe Unterführung in der Ludwigstraße ist mit illegalen Graffiti übersät.

Darauf verweist auch die Polizei. „Es ist nie ganz auszuschließen, dass legal gestaltete Flächen übersprüht werden“, sagt Florian Kopczyk, stellvertretender Leiter in der AG Graffiti im Kommissariat 23. Der Grund, warum legale Graffiti-Kunst illegal übersprayt wird, ist allerdings nicht immer willkürlich. „Natürlich ist Street Art heutzutage als Kunst nicht mehr wegzudenken. Aber dennoch gibt es einige Graffitisprayer, welche das legale Besprühen nicht unterstützen und diesbezüglich legal gestaltete Flächen nicht tolerieren wollen und somit übersprühen“, sagt Kopczyk. Sogar ein konkretes Beispiel kann er nennen: „Vor einigen Jahren wurde die Donnersbergerbrücke von dem Münchner Writers Corner legal gestaltet. Dabei kam es in den Grafftikreisen zu Unstimmigkeiten und einige der Werke wurden übersprüht.“

Ob sich die Schmierereien in der Unterführung gegen Loomit und legale Graffiti-Kunst wenden? Davon geht der Künstler nicht aus: „In der Unterführung war vorher nichts, was ich durch meine Kunst hätte verdrängen können. Ich denke, es handelt sich einfach um Willkür.“ laf

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