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Kreisverband der CSU unterstellt der MVG absichtliche Täuschung

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Schwabing - „Hier wird bewusst getäuscht“ - Die Visualisierung zur Tram-Nordtangente soll Bürger angeblich in die Irre führen

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) steht schwer unter Beschuss. Der CSU Kreisverband Schwabing-West wirft der MVG in Bezug auf deren Visualisierung zur Tram-Nordtangente vor: „Hier wird der Bürger bewusst getäuscht.“ Alles in allem müsse die Tramtrasse – inklusive Rad-, Fußweg und Sicherheitsabstand – 16 Meter breit sein. Außerdem wären Absperrungen nötig.

Einer, der das ganz ähnlich sieht, ist Werner Lederer-Piloty (SPD), Chef des Bezirksausschusses Schwabing-Freimann. „Die Visualisierung ist eine Frechheit, völlig unrealistisch, beschönigend und auch dilettantisch gemacht“, schimpft er. „Die gesamte Tramtrasse muss 15 bis 20 Meter breit sein und braucht Sicherheitszäune“, betont der Architekt.

„Die Vorwürfe, mit Absicht zu täuschen, weisen wir entschieden zurück“, entgegnet MVG-Sprecher Matthias Korte. Er wisse nicht, woher die CSU ihre Zahlen nehme, denn die Planungen wären noch längst nicht soweit. „Es gibt noch gar keine Grundlage, um zu diskutieren“, betont Korte. laf

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