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Kommt jetzt ein Markt für den Rudi-Hierl-Platz?

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Aufwendig saniert, aber kein Stadtteil-Treffpunkt: der Rudi-Hierl-Platz. Ein Wochenmarkt soll das ändern.
Aufwendig saniert, aber kein Stadtteil-Treffpunkt: der Rudi-Hierl-Platz. Ein Wochenmarkt soll das ändern. © Christina Denk

Maxvorstadt – Erst kürzlich wurde er aufwendig saniert, trotzdem bleibt er weitgehend ungenutzt: Der Rudi-Hierl-Platz – Ein Wochenmarkt könnte das nun ändern

Er wäre ideal für geselliges Treiben, zentral gelegen für einen Wochenmarkt und groß genug als Treffpunkt für viele Anwohner und Anlieger: der Rudi-Hierl-Platz, direkt dort, wo sich in der Maxvorstadt Dachauer-, Schleißheimer- und Nymphenburger Straße treffen. „Das würde diese öde Ecke beleben, könnte ein echter Anziehungspunkt sein“, sagt Berthold Zimmer, der jetzt absolute Zustimmung für seinen Antrag „Ein Wochenmarkt auf dem Rudi-Hierl-Platz“ bei der Bürgerversammlung in der Maxvorstadt bekam.

Berthold Zimmer bekam bei der Bürgerversammlung absolute Zustimmung für seinen Antrag.
Berthold Zimmer bekam bei der Bürgerversammlung absolute Zustimmung für seinen Antrag. © Christina Denk

Schließlich wurde der Platz 2011 aufwendig saniert und gestaltet. Seit Juli 2018 bereichert ein öffentlicher Bücherschrank die Fläche, trotzdem bleiben die Bänke um die Kastanien leer, lockt die noch immer karge Fläche die Menschen nicht an. Zimmer bedauert das: „Ich blicke von meiner Firma direkt darauf. Schade, dass so ein großer Platz mitten in der Stadt so unbelebt ist.“ Schon letztes Jahr stellte er deshalb den Antrag zur weiteren Begrünung – was aus Urheberrechtsgründen der Architekten abgelehnt wurde. „Aber ein Wochenmarkt – vielleicht mit Foodtrucks – das würde den Platz zumindest zeitweise beleben“, findet Zimmer.

Birgit Unterhuber vom Kommunalreferat kann auf Hallo-Nachfrage allerdings wenig Hoffnung auf das Vorhaben machen: „Ob ein Wochenmarkt am gewünschten Standort Sinn macht, entscheiden die Markthallen München. Der Rudi-Hierl-Platz wurde bereits negativ geprüft: Er ist zu klein und der Boden unbefestigt.“ Außerdem würden bereits am Rotkreuzplatz und Ackermannbogen Märkte stattfinden. „Foodtrucks“ müssen dagegen vom Kreisverwaltungsreferat genehmigt werden. Dazu sagt Sprecher Johannes Mayer: Die gesetzlichen Bedingungen, Hygienevorschriften und Vorgaben für Food Trucks auf öffentlichem Grund sind an konkrete Veranstaltungen geknüpft.“

Marie-Julie Hlawica

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