Schwabinger Wahrheit

Die Geisel-Brüder sind „Hoteliers des Jahres"

+
Michael Geisel in seinem neuen Hotel auf einer Sitz-Fensterbank mit Blick auf die Hohenzollernstraße.

Schwabing - Kaum wurden die drei Geisel-Brüder mit dem Rolling Pin-Award geehrt, steht auch schon das nächste Projekt in den Startlöchern - Nächste Station: Hohenzollernstraße

Gerade erst wurden die drei Brüder Carl, Michael und Stefan Geisel bundesweit mit dem Rolling Pin-Award als „Hoteliers des Jahres" ausgezeichnet. Die Brüder betreiben unter anderem den „Königshof“ und das Anna Hotel“ am Stachus sowie das neue „Beyond“ am Marienplatz. „Die Auszeichnung liegt bestimmt auch daran, dass wir innovative Wege gehen“, betont Michael Geisel. 

Das neueste Beispiel eröffnet am 13. Mai in der Hohenzollernstraße 5: die „Schwabinger Wahrheit“. Der Name – eine Hommage an das authentische Schwabing, dem auch ein spektakuläres Graffito der Sprayergruppe „Graphism“ im Eingangsbereich Tribut zollt. „Entlang des Ganges zeigt es die Geschichte Schwabings vom Dorf über die 20er-Jahre, den Simplicissimus, die Weiße Rose bis hin zur Disco-Zeit“, erklärt Michael Geisel, der dort auf ein einzigartiges Konzept setzt. 

Und zwar gibt es dort sechs Zimmer mit jeweils sechs Kojenbetten und zwei Badeinheiten. „Das erste Mal haben wir das verkauft für einen Junggesellinnenabschied“, so Geisel. Ungefähr 45 Euro pro Person soll die Nacht in dem „Teamzimmer“ kosten. 

Voraussichtlich im Oktober soll in dem Hotel noch eine weitere Besonderheit eröffnen. Das Streetfood-Lokal „Die geflügelte Wahrheit“ mit Hähnchenspezialitäten, das auch einen Straßenverkauf zum Innenhof hin haben wird. 

Maren Kowitz

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Karl Stankiewietz führt Münchner an die ehemaligen gemütlichen Treffs
Karl Stankiewietz führt Münchner an die ehemaligen gemütlichen Treffs
Baustelle verzögert Öffnung der Hohenzollernstraße für gegenläufigen Radverkehr
Baustelle verzögert Öffnung der Hohenzollernstraße für gegenläufigen Radverkehr
Sein Uropa zog den toten Kini aus dem Starnberger See
Sein Uropa zog den toten Kini aus dem Starnberger See

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.