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Anwohner sind sauer

Ackermannbogen: Der Buslärm bleibt - Das sagt die MVG dazu

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Die 18 Meter-langen Gelenkbusse am Ackermannbogen sind zu laut, finden die Anwohner.

Lauter öffentlicher Verkehr stört die Anwohner des Ackermannbogens –  Die MVG kann  laut eigener Aussage „wenig machen“: Jetzt beklagen sich die Anwohner beim BA.

Schwabing - Das Neubaugebiet Ackermannbogen gilt als grün, modern – und zu laut. Letzteres beklagten Anwohner bei der Bürgerversammlung. Der Wunsch der Besucher: Die Busse der Münchner Verkehrsgesellschaft sollen entweder leiser werden oder sich andere Routen suchen. Besonders verärgern die 18 Meter langen „Gelenkbusse“.

(BA) Schwabing-West bat um Stellungnahme der MVG

Doch nun gibt es dafür wohl eine Absage. Der Bezirksausschuss (BA) Schwabing-West bat um Stellungnahme der MVG, ob man den Verkehr auch leiser gestalten könne. Diese Stellungnahme liegt dem BA inzwischen vor und zeichnet ein ernüchterndes Bild. Denn auf der Linie 59 ließe sich der Verkehr nicht reduzieren, ein Umstieg auf kürzere und damit leisere Busse ist auch ausgeschlossen: Dafür sind schlicht zu viele Münchner von der Linie abhängig.

Walter Klein (SPD) vom BA hat noch eine weitere Erklärung für die Situation: „Der Ackermannbogen ist ein ruhiges Wohngebiet mit engen Straßenverhältnissen, die direkt an den Wohnhäusern liegen. Deswegen fällt der Buslärm dort mehr auf.“ Ein Lösungsvorschlag seitens der Anwohner waren leise ElektroBusse. Allerdings fahren bisher nur zwei dieser Fahrzeuge überhaupt auf Münchens Straßen und sie seien in der Anschaffung fast doppelt so teuer wie Dieselbusse – also schlicht nicht rentabel genug.

MVG plant vier weitere Elektro-Busse

Langfristig könnte es allerdings doch ruhiger um den öffentlichen Verkehr werden. Die MVG plant noch in diesem Jahr vier weitere Elektro-Busse in Betrieb zu nehmen. Lokalpolitiker Klein zweifelt allerdings an der Praxistauglichkeit: „Die Elektrobusse sind zwar leise, aber auch klein und damit nicht langstreckentauglich.“

Ihre Meinung zum Thema Lärm:

Abhilfe dafür könnte die MVG schon 2020 schaffen, wenn die Flotte des Verkehrsunternehmens um zwei elektronische Gelenkbusse erweitert wird.

Ein Komplettumstieg auf nachhaltigen, dieselfreien Verkehr erwartet die MVG allerdings nicht vor 2030. Prototypen müssen getestet, Infrastrukturen aufgebaut und die Anschaffungskosten reduziert werden Bis dahin müssen Bewohner des Ackermannbogens mit Kompromissen leben, einer davon ist bereits in Kraft getreten: Der Haltebereich für Nachtlinien, die mit laufenden Motoren geduldig auf ihren Einsatz warten, wurde bereits weiter weg von Wohnhäusern verlegt. das

Zu Laut ist es in München an vielen Stellen. Zumindest wenn es nach einigen Münchner Bürgern geht. Am „Tag gegen Lärm" in München, klärt der Gesundheitsladen über Risiken und Gegenmaßnahmen auf.


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