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Zum Schulstart: 2.000 Rucksäcke für bedürftige Kinder aus München

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Paul Breitner packt die Schulrucksäcke für bedürftige Kinder.
Paul Breitner packt die Schulrucksäcke für bedürftige Kinder. © Marcus Schlaf

München - Am 11. September beginnt das neue Schuljahr - doch leider fehlt es bei einiges an Grundausstattung. Deswegen hat sich die Stadt München etwas einfallen lassen

Am 7. September übergibt die Münchner Tafel zusammen mit Vertretern der Stadt München und freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 2.000 gefüllte Schulrucksäcke an bedürftige Kinder aus München. 

Denn nicht alle werden mit dem nötigen Schulbedarf ausgestattet sein. „Viele Mütter und Väter haben große finanzielle Sorgen hinsichtlich der anstehenden Ausgaben zu Schulbeginn“, so Münchens Sozialreferentin Dorothee Schiwy. „Für Ranzen, Schreib- und Bastelmaterialien geben Eltern durchschnittlich zwischen 128,- und 545,- Euro aus, was für Alleinerziehende oder Geringverdiener häufig nicht zu leisten ist“, fügt die Sozialreferentin hinzu.

„München hat als Wirtschaftsmetropole Bayerns eine Vorbildfunktion. Es ist schön zu sehen, dass erfolgreiche Firmen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und sich sozial engagieren“, erklärt Kommunalreferentin Kristina Frank. „Die Münchner Tafel und ihre größte Ausgabestelle an der Großmarkthalle liegen mir als Werkleiterin besonders am Herzen“, so Frank weiter und ergänzt: „Die unmittelbare und professionelle Hilfe, die die Bürgerinnen und Bürger vor Ort erfahren ist bemerkenswert.“

Um sozial benachteiligten Schülern einen besseren Schulstart zu ermöglichen, hat das Sozialreferat München zusammen mit der Münchner Tafel eine Spendenaktion ins Leben gerufen, bei der rund 2.000 Schulrucksäcke mit Lunchboxen, Trinkflaschen, Etuis, Schreibartikel und gesunden Pausensnacks an Bedürftige übergeben werden.

Neben regelmäßigen Lebensmittelspenden werden immer wieder auch andere Sachspenden zur Verfügung gestellt. Die Münchner Tafel e.V. ist ausschließlich auf das finanzielle und ehrenamtliche Engagement von Unternehmen und Privatpersonen angewiesen. „Tagtäglich kommen immer mehr Menschen auf uns zu, die dringend unserer Hilfe benötigen“, so Hannelore Kiethe. „Soziale Notlagen, Erwerbsunfähigkeit und auch die hohen Lebenshaltungskosten unserer Stadt sind dabei die Hauptursachen. Der jährliche Zuschuss des Sozialreferats in Höhe von 85.517 Euro ermöglicht es uns, sieben ehemalige Langzeitarbeitslose zu beschäftigen, die anspruchsvollere Aufgaben wie die Logistik und verwaltungsmäßige Abwicklung der Essensausgaben leiten. Dadurch erhoffen wir uns ihnen den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern. Dafür sind wir ebenfalls sehr dankbar“, fügt Kiethe hinzu

 Auch die Suppenküche, die als langjähriger Kooperationspartner die Münchner Tafel e.V. bei vielen Aktionen begleitet, wird am 7. September vor Ort sein, um junge und ältere Wartenden mit Getränken und Suppe zu versorgen.

jl

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