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Neues spektakuläres Vorhaben: Bald wird in den Wolken gekickt

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Till Hofmann (3. v. re.,Vorstandsvorsitzender Bellevue di Monaco) mit seinen prominenten Unterstützern – unter anderen von den Sportfreunden Stiller, dem FC Bayern und wichtige Vertretern der Stadt.
Till Hofmann (3. v. re.,Vorstandsvorsitzender Bellevue di Monaco) mit seinen prominenten Unterstützern – unter anderen von den Sportfreunden Stiller, dem FC Bayern und wichtige Vertretern der Stadt. © S. Rumpf

Altstadt - Bellevue di Monaco hat einen neuen spektakulären Plan für die Müllerstraße 6: Auf dem Dach der Anlage soll ein Bolzplatz entstehen– Ein Projekt mit prominenter Unterstützung

Durch die Rettung eines Bolzplatzes hatte sich die Initiative Bellevue di Monaco gefunden und ein Wohn- und Kulturzentrum für Flüchtlinge und Münchner in der Müllerstraße 6 etabliert. Jetzt planen die Verantwortlichen dort ein neues spektakuläres Vorhaben – und zwar einen Bolzplatz auf dem Dach.

„Seit etwa zwei Jahren feilen wir an dem Projekt“, sagt Matthias Weinzierl, Vorstandsmitglied der Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco. „Nun, da es so viel Zuspruch seitens der Stadt gibt, sind wir bereit mit unserer Idee an die Öffentlichkeit zu treten.“ Zuspruch bekommt der Bolzplatz nicht nur von der Stadtspitze: Neben Oberbürgermeister Dieter Reiter hat das Projekt einige prominente Unterstützer wie Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde, FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß, Sportchef des FC Bayern Hasan Salihamidzic, Kabarettist Alfred Dorfer sowie Florian Weber von den Sportfreunden Stiller. Dem Vernehmen nach will sogar FC Bayern Torwart Manuel Neuer die Patenschaft übernehmen.

So stellen sich die Architekten den Bolzplatz vor.
So stellen sich die Architekten den Bolzplatz vor. © Grafik: Hirner und Riehl Architekten

Die Sportanlage soll den Namen „Kurt-Landauer-Platz“ erhalten, zu Ehren des von den Nazis internierten und vertriebenen, später zurückgekehrten, ehemaligen Präsidenten des FC Bayern.

Bis es zum Kicken an den Wolken kommen kann, wird allerdings noch einige Zeit vergehen... „Einen Bauantrag haben wir noch nicht gestellt. Wir sind gerade dabei, die Finanzierung voranzutreiben“, erklärt Weinzierl. Der Verein rechnet mit Kosten von bis zu 180 000 Euro. Deshalb ruft er die Bürger zu Spenden auf. „Mit dem Platz wird ein weiterer Meilenstein geschaffen, mit dem wir dem Viertel etwas zurückgeben wollen. Der Bolzplatz soll nämlich für jeden zugänglich sein“, betont Weinzierl. Laura Felbinger

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