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Der Alte Peter erstrahlt in neuem Glanz

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Architekt Hlawaczek zeigt den reparierten Riss der Jubiläumsglocke.
Architekt Hlawaczek zeigt den reparierten Riss der Jubiläumsglocke. © laf

Altstadt - Bald ist es soweit: Zum ersten Mal seit vier Jahren darf die Jubiläumsglocke wieder läuten - Bis dahin war es ein langer Weg - Hallo hat nachgehakt

Der Alte Peter ist wieder auf Vordermann gebracht worden und soll schon am Samstag öffnen. Nicht nur zwei Glocken wurden saniert, auch der gesamte Turm wurde herausgeputzt.

Im Laufe der Woche wird die Glocke aufgehängt.
Im Laufe der Woche wird die Glocke aufgehängt. © laf

Nun sind die beiden Glocken, die sieben Tonnen schwere Jubiläumsglocke und die kleinere „Zwölferin“, zurück. Beide wurden Anfang April über das Dach aus dem Turm gehoben und saniert. Bei der Jubiläumsglocke musste ein großer Riss repariert werden. Beim Rücktransport in den Turm wurde die Glocke über die kleinere Zwölferin gestülpt und mit dieser über das Dach in den Turm gehoben. Bis Freitag sollen beide wieder an ihren Platz gehängt werden. Am 29. Juni ist es dann soweit: Zum ersten Mal seit vier Jahren darf die Jubiläumsglocke wieder läuten. Dann feiert die Gemeinde das Patrozinium, den Festtag des heiligen Petrus, dem die Stadtpfarrkirche geweiht ist.

„Während die Glocken aufgehängt werden, werden noch ein paar kleine Elektroinstallationen fertiggestellt und neue Leuchten installiert“, sagt Andreas Hlawaczek (59). Seit zehn Jahren kümmert sich der Architekt um St. Peter. „Wir haben die Sanierung der Glocken zum Anlass genommen, um den Turm herzurichten“, sagt Hlawaczek. Ein Großteil des Treppenhauses ist frisch gestrichen.

Das Turmstüberl ist frisch gestrichen.
Das Turmstüberl ist frisch gestrichen. © laf

Das Weiß der Wände war über die Jahre schmutzigem Grau gewichen und allerlei Turm-Besucher hatten sich dort verewigt. Nun erstrahlt der Großteil des Treppenaufgangs wieder in frischem Weiß. Im Turm wurde außerdem die Video-Überwachung erweitert, sodass sich vom Kassenhäuschen aus besser überblicken lässt, was im Turm vor sich geht. Auch die Brandschutzvorrichtungen sind auf den neuesten Stand gebracht worden. Vom Kassenhäuschen aus lässt sich zum Beispiel die Brandschutztür ins Turmstüberl per Knopfdruck schließen. Nicht nur innen, sondern auch außen erstrahlt der Alte Peter inzwischen in neuem Glanz. Im Frühjahr wurde der Bereich um die Eingangstür gestrichen und ein neues Vordach statt der alten Markise angebracht. Laura Felbinger

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