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Münchnerin schmeißt Single-Party für Adelige – nur eine von vielen kuriosen Dating-Ideen

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Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein ist geschieden, Single und hat zwei Kinder. Bei ihrem neuen Kennenlern-Event für Vertreter des Adels und der gehobenen Gesellschaft sollen Rang und Namen keine Rolle spielen – deswegen die Masken. © kn

Es ist ein illustrer Kreis, der sich da am 12. Februar in der Bar „Nu Lounge“ in Schwabing trifft: Barone, Gräfinnen, Prinzen und Prinzessinnen – alle alleinstehend. Wer sie zusammenbringt? Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein. Mehr zu ihrer Single-Party und anderen kuriosen Dating-Angeboten erfahren Sie hier.

Während viele von schönen und reichen Prinzen und Prinzessinnen schwärmen, sind diese selbst auf der Suche nach dem Partner fürs Leben. Und diese wird nicht leichter, nur weil man adelig, einfluss­reich oder berühmt ist – im Gegenteil. Viele Adelige, Wirtschaftsbosse und Stars würden privat die Öffentlichkeit scheuen. „Dabei möchte jeder Single andere gleichgesinnte Singles zum Austausch finden“, sagt Monika Freifrau von Pölnitz-Egloffstein (44). Deshalb organisiert die Münchnerin für den 12. Februar das exklusivste Single-Event der Stadt, zu dem 120 Vertreter der High Society in der „Nu Lounge“ erwartet werden.

Die Münchnerin bringt seit 20 Jahren Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Medien und Gesellschaft zusammen. Wobei es da in erster Linie um berufliche Kontakte geht. „Ich wurde aber so oft gefragt, ob ich nicht auch mal ein Single-Event machen könnte. Da hab’ ich mir einen Ruck gegeben“, sagt sie. Mit Erfolg: Zur Premiere 2016 kamen rund 70 Gäste. „Daraus sind drei Pärchen entstanden“, verrät die Netzwerkerin – natürlich ohne Namen zu nennen. Jetzt hat sie je 60 Herren und Damen im Alter zwischen 28 und 70 Jahren eingeladen. Zu Beginn tragen alle eine Gesichtsmaske. Die Gastgeberin, die sich vorab nach den Interessen der Teilnehmer erkundigt, macht dann passende Gesprächspartner miteinander bekannt. „Aber nur mit den Vornamen!“ Denn Rang und Namen sollen beim Kennenlernen keine Rolle spielen. Dafür der persönliche Rahmen, in dem der Funke einfacher überspringt als auf einer Internetplattform. „Auf einem Foto sieht man das Lächeln und die Art nicht“, betont Monika von Pölnitz-Egloffstein, der Amor unter den Netzwerkern.
ul/cla

Mit dem Kochlöffel zur Liebe hüpfen

Liebe geht doch durch den Magen: Darauf bauen Münchner, die bei einem Jumping-Dinner die große Liebe suchen. Singles melden sich dazu entweder mit einem Freund oder auch alleine an, in diesem Fall bekommen sie einen Überraschungspartner vermittelt. Das Paar kocht einen Gang eines Dreigangmenüs, zum Essen kommen vier andere Singles. Danach geht es weiter in eine andere Wohnung, wo die nächsten Gastgeber einen weiteren Gang servieren. Wieder lernt man vier neue Teilnehmer kennen. Hat es gefunkt, ist nach dem Essen bei einer Feier Zeit zum Weiterflirten.

Amor ist im Tierpark Hellabrunn unterwegs 

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Verliebt kuscheln sich die Sibirischen Tiger Ahimsa und Jegor aneinander, einträchtig kümmern sich die Königspinguine um die Aufzucht ihres Kükens: Im Zoo ist der Flirtfaktor besonders hoch. Hellabrunn hat sich deshalb zum Valentinstag etwas Besonderes einfallen lassen: Am 14. Februar gibt es um 17.30 drei Führungen für Singles. Unter dem Motto „Liebe und Beziehungen im Tierreich“ erfahren die Teilnehmer Spannendes über Paarungsverhalten und Treue bei den Zootieren, während sie flirten. Infos: www.hellabrunn.de/fuehrungen.

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Der MVV als Liebesvermittler

In der U-Bahn die große Liebe entdeckt und nicht den Mut gehabt, die Angebetete anzusprechen? In so einem Fall hilft der Flirt-Service des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV). Denn der MVV kümmert sich nicht nur um den Transport sondern auch um das Liebesleben der Fahrgäste. Wer sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln verliebt, hinterlässt im Flirt-Bereich der MVV-Homepage oder auf Facebook eine Nachricht – und hofft, dass der andere sich meldet.

Hier kommt es auf Schnelligkeit an

Sieben Minuten müssen reichen, um den Traum-Mann oder die Traumfrau zu finden. Beim Speed-Dating wird der Liebesturbo eingeschaltet. In der Regel melden sich Singles im Internet zu einer Veranstaltung, zum Beispiel im Münchner Parkcafé, an. Für jede Altersklasse gibt es eigene Termine, ansonsten ist alles offen. Sicher ist nur, dass man sich nie lange sprachlos gegenüber sitzt. Denn sobald die Zeit abgelaufen ist, startet der nächste Flirt mit einem anderen. Am Ende beurteilen die Teilnehmer die Gespräche. Waren beide zufrieden, werden Kontaktdaten vermittelt.

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