In der Dachauer Straße

Kunst in altem Amtsgebäude – MUCA schafft Ausstellungsräume, Ateliers und Gastronomie

Das ehemalige Gesundheitshaus soll ab dem Sommer zur kulturellen Begegnungsstätte werden.
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Das ehemalige Gesundheitshaus soll ab dem Sommer zur kulturellen Begegnungsstätte werden.

Die Kunst-/Kulturinstitution MUCA will in dem ehemaligen Gesundheitshaus in der Dachauerstraße eine Begegnungsstätte einrichten - mit Ausstellungsräumen, Ateliers und Gastronomie.

Maxvorstadt – Bald ist es so weit: Bis Ende Januar wollen die Kunst-/Kulturinstitution MUCA und die Stadt München einen Erbpachtvertrag schließen. Für die nächsten fünf Jahre soll das ehemalige Gesundheitshaus an der Dachauer Straße 90 dann als kulturelle Begegnungsstätte zwischengenutzt werden.

Für den neuen Vertrag musste das Gelände frei von Lasten und Verträgen werden, weshalb unlängst auch der Reinigungsvertrag mit dem benachbarten Wohnheim des Katholischen Männerfürsorgevereins gekündigt wurde. Eine Rückkehr zu dem Arrangement hält MUCA-Sprecherin Stephanie Utz jedoch nicht für ausgeschlossen: „Wir würden das nachbarschaftliche Verhältnis gerne fortführen.“ Konkret agieren könne MUCA jedoch erst nach der Übergabe des Gebäudes.

MUCA-Sprecherin Stephanie Utz.

Die Kunst-/Kulturinstitution habe die Planungsphase weitgehend beendet. Auch Vorgespräche mit Künstlern hätten bereits stattgefunden. Doch auch hier gilt: Konkretes folgt nach Abschluss des Erbpachtvertrags. Um das Gebäude optimal nutzen zu können, stehen außerdem einige Umbaumaßnahmen an. Hierfür haben allerdings bereits Voruntersuchungen stattgefunden. „Beim Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Amt mit langen Gängen und kleinen Räumen – ein Nutzungskonzept, das für uns nicht so passt“, erklärt Utz.

In mehreren Begehungen mit Architekten und Statikern wurde deshalb bereits die Frage geklärt, welche Wände rausgerissen werden können. MUCA hat für das Gebäude nämlich ein dreiphasiges Nutzungskonzept, welches Ausstellungsräume, Ateliers sowie eine Gastronomie vereint. Ebenso wie das ganze Projekt soll sich auch die Gastronomie an eine heterogene Zielgruppe richten. „Wir wollen sämtliche Altersklassen ansprechen und rechnen auch mit vielen Familien. Deshalb planen wir eine breite Menükarte, die Jedermann anspricht“, sagt Utz.

Der interne Projektplan von MUCA sieht vor, dass bereits zum Ende des ersten Quartals die Hämmer geschwungen werden. Das sei vor allem nötig, damit die derzeit geplante Eröffnung im Sommer stattfinden kann, denn Utz erläutert: „Wir würden gerne schon im Sommer 2020 eine erste Möglichkeit schaffen, dass das Publikum einen Einblick bekommt.“

Kassandra Fischer

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