Kinder- und Jugendhilfeausschuss

1,5 Millionen Euro für Kinder und Jugendliche – Rathaus beschließt Kulturbudget

Im Rathaus wurde heute 1,5 Millionen Euro für Kinder- und Jugendkultur beschlossen.
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Im Rathaus wurde heute 1,5 Millionen Euro für Kinder- und Jugendkultur beschlossen.

München baut das Angebot im Bereich Kinder- und Jugendkultur stark aus. Es sollen insgesamt elf konkrete Ideen angegangen werden...

München – Nachdem die SPD-Stadtratsfraktion im Februar ein Antragspaket gestellt hatte, beschloss der Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Stadtrats heute ein Budget von jährlich 1,5 Millionen Euro zur Umsetzung dieser neuen Ideen. 

Das heißt: Sowohl Kunst und Kultur, die von Kindern und Jugendlichen gemacht wird, als auch solche, die diese zum Zielpublikum hat, soll, laut SPD, mehr Platz, neue Konzepte und Unterstützung bekommen. 

Elf konkrete Ideen stößt die Rathaus-SPD mit ihrem Antragspaket an

• Ateliers für Jugendliche: Jugendkultur braucht Raum. Das Kulturreferat soll deshalb temporäre Atelierräume speziell für Jugendliche zur Verfügung stellen.

• Bus als Bandübungsraum: Platz ist knapp in der Stadt, vor allem, wenn man dort auch noch laut Musik machen will. Die SPD will einen Bus so umrüsten lassen, dass er als mobiler Übungsraum durch die Stadtviertel touren kann.

• Neue jugendkulturelle Zentren für München: Für Konzerte, Partys und kulturelle Events soll es künftig vier jugendkulturelle Zentren in der Stadt geben. Zum Feierwerk im südlichen Teil der Stadt sollen weitere Orte hinzukommen, im Westen (hier könnte sich das neue Actionsportzentrum anbieten) sowie im Norden und Osten (hier müssen jeweils noch passende Orte gefunden werden).

• Platz in der Schule: Viele Schulen haben nach einer Sanierung oder als Neubau eine moderne Aula mit neuester Veranstaltungstechnik. Die Verwaltung soll prüfen, welche Möglichkeiten es hier für die Nutzung durch die Kinder- und Jugendkultur gibt.

• Miteinander mehr neue Ideen: Die Kinder- und Jugendkultur soll besser vernetzt und koordiniert werden. Insbesondere das Jugendkulturwerk soll personell und organisatorisch so verstärkt werden, dass es das leisten kann.

• Medienprojekt „Pixel – Raum für Medien, Kultur und Partizipation“ verstetigen: Das Projekt bietet eine Aktionsfläche im Gasteig zu Themen aus der stark von Medien geprägten Welt. Es soll ausgebaut und in die Stadtviertel hinein entwickelt werden.

• Angebote vor Ort: Um in den Freizeitstätten unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, soll ein Konzept für ein noch vielfältigeres Angebot erarbeitet werden.

• Kunst auf dem Platz: Gemeinsam mit freien Trägern und den Münchner Kulturinstitutionen soll das Sozialreferat ein mobiles Jugendkulturangebot schaffen, mit dem ganzjährig auf Plätzen in den Stadtteilen temporär Aktionen wie Kunst und Musik kostenfrei angeboten werden können.

• Jährliche Jonglier-Workshops: Diese sollen jedes Jahr in einem anderen Stadtviertel stattfinden. Örtliche Sportvereine und Freizeitstätten sollen mit eingebunden werden. Es sollen internationale Gäste eingeladen werden.

• Inklusives jugendkulturelles Festival: So eines soll das Sozialreferat schaffen – und zwar partizipativ von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durchgeführt.

• Wissen, was los ist: Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene sollen besser dargestellt und beworben werden, etwa in Zusammenarbeit mit muenchen.de. Auch die Entwicklung einer App wäre denkbar.

Quelle: SPD/jh

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