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Guerilla-Aktion: Merkwürdige Installation aus Plastikmüll in München aufgetaucht

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In einer Guerilla-Aktion wurde in der vergangenen Nacht Plastikmüll-Installationen in München und anderen Städten aufgebaut. Jetzt hat sich eine Bewegung zu der Tat bekannt.

Plastikmüll-Installation in München (Isartor)
1 / 8Plastikmüll-Installation in München (Isartor) © offenblen.de
Plastikmüll-Installation in München (Isartor)
2 / 8Plastikmüll-Installation in München (Isartor) © offenblen.de
Plastikmüll-Installation in Berlin (Sony Center)
3 / 8Plastikmüll-Installation in Berlin (Sony Center) © offenblen.de
Plastikmüll-Installation in Berlin (Sony Center)
4 / 8Plastikmüll-Installation in Berlin (Sony Center) © offenblen.de
Plastikmüll-Installation in Hamburg (Spielbudenplatz)
5 / 8Plastikmüll-Installation in Hamburg (Spielbudenplatz) © offenblen.de
Plastikmüll-Installation in Hamburg (Spielbudenplatz)
6 / 8Plastikmüll-Installation in Hamburg (Spielbudenplatz) © offenblen.de
Plastikmüll-Installation in Stuttgart (Hauptbahnhof)
7 / 8Plastikmüll-Installation in Stuttgart (Hauptbahnhof) © offenblen.de
Plastikmüll-Installation in Stuttgart (Hauptbahnhof)
8 / 8Plastikmüll-Installation in Stuttgart (Hauptbahnhof) © offenblen.de

München – Über Nacht wurden in mehreren deutschen Großstädten Installationen aus Plastikflaschen angebracht. In München zierten etliche Plastikflaschen den Platz vor dem Isartor. Auch in Berlin, Hamburg und Stuttgart sich ähnliche Gebilde aufgetaucht. Jetzt bekannte sich die Bewegung "Trink aus Glas" zu der Aktion. 

Mit den Installationen will die Bewegung eine Überschwemmung mit Plastikmüll visualisieren. Sie will darauf aufmerksam machen, dass Vermüllung kein Problem sei, das irgendwo weit weg stattfinde, sondern auch Auswirkungen vor der Haustür der Konsumenten haben könne. 

"Trink mit Glas" will einen Systemwandel in der Getränke-Industrie herbeiführen und Konsumenten dazu bringen, nur noch aus Glasflaschen zu trinken. Das langfristige Ziel der Bewegung ist es, dass im Getränkeregal nur noch Flaschen aus Glas stehen.

Laut fritz-cola, den Initiatoren der Bewegung, seien Glasflaschen bis zu 50 Mal neu befüllbar. Außerdem ließen sie sich einschmelzen und seien damit zu 100 Prozent wieder neu verwertbar. 

Den Gegenwert der benutzten Pfand-Flaschen, die "Trink aus Glas" bei den Installationen benutzt hat, will fritz-cola an Umweltorganisationen spenden.

Quelle: fritz-cola/trink-aus-glas//jh

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