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Schwabinger fordert Düsseldorfer Straße nur für Anwohner – BA sieht kaum Chancen, will aber helfen

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Immer mehr Autofahrer nutzen die Düsseldorfer als Umfahrung der Karl-Theodor-Straße.
Immer mehr Autofahrer nutzen die Düsseldorfer als Umfahrung der Karl-Theodor-Straße. © Louisa Lettow

Anwohner der Düsseldorfer Straße fürchten durch zunehmenden Schleichverkehr größere Gefahr auf der Straße und fordern ein Vorgehen gegen das Problem. Der BA sieht wenig Chancen.

Schwabing Mehr Raser und eine wesentlich höhere Lärmbelastung für die Anwohner der Düsseldorfer Straße – das seien die Folgen des Umbaus der Karl-Theodor-Straße. Auf dieser reduzierte die Stadt die Fahrspuren zugunsten von Radwegen. Dadurch staut sich der Verkehr und viele Autofahrer weichen über die Düsseldorfer Straße aus.

„Dabei wird wenig Rücksicht auf die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung genommen, was wegen der zahlreichen Einmündungen sowie Hof- und Tiefgarageneinfahrten häufig zu gefährlichen Situationen führt“, kritisiert ein Anwohner. Hinzu komme aufgrund des Kopfsteinpflasters eine deutlich höhere Geräuschkulisse. Die Straße sei für die Verkehrsmenge einfach zu klein. Der Schwabinger fordert daher, dass künftig nur noch Anwohner die Düsseldorfer Straße mit dem Auto befahren dürfen.

Ärger wegen Schleichverkehr in Düsseldorfer Straße: BA sieht keine Chance

Der Bezirksausschuss Schwabing-West leitete seinen Vorschlag an das Mobilitätsreferat weiter. „Wir glauben zwar nicht, dass ein solches Schild kommen kann, aber wir sehen das Problem auch und wollen darauf aufmerksam machen“, sagt die Vorsitzende Gesa Tiedemann (Grüne).

Die schmale Straße werde wirklich als Umgehung genutzt. „Und dafür ist sie zu klein.“ Der Bezirksausschuss habe im zuständigen Unterausschuss bereits lange überlegt, wie die Situation entschärft werden könnte, aber: „Uns ist nichts Vernünftiges eingefallen“, sagt Tiedemann. Die Viertelpolitiker hoffen nun auf Ideen des Referats.

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