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BA Maxvorstadt fördert mit einem Umweltprojekt den stärkeren Naturbezug von 1000 Grundschülern

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Gregor Baumert vom LBV (li.) und Lehrerin Alexandra Marpert (re.) beim Umweltunterricht mit Erstklässlern.
Gregor Baumert vom LBV (li.) und Lehrerin Alexandra Marpert (re.) beim Umweltunterricht mit Erstklässlern. © Sigrid Eck

Neben dem theoretischen HSU-Unterricht erhalten einige Grundschulen nun auch praktischen Umweltunterricht. Hierbei lernen die Kinder den richtigen Umgang mit der Natur.

Maxvorstadt Nüsse sammeln wie die Eichhörnchen und dabei etwas lernen – so spielerisch gestaltet sich der Unterricht für die Grundschüler im Viertel mit einem neuen Umweltprojekt.

„Kinder sind unsere Zukunft. Sie sind Multiplikatoren und tragen ihr Wissen an ihre Eltern, Verwandte und Freunde weiter“, sagt Ruth Gehling (Grüne), Initiatorin des Projekts und BA-Mitglied. Ihre Anliegen: Die Kinder für das Thema Umwelt sensibilisieren. Für die Klassen eins bis drei in den Grundschulen an der Blutenburgstraße, an der Dachauer Straße, an der Schwindstraße und an der Türkenstraße finden ergänzend zum theoretischen Heimat- und Sachkundeunterricht nun auch praktische Lerneinheiten statt. Dabei geht es, je nach Klasse, um die Themen „Wiese, Hecke und Wald“.

Umweltunterricht für Grundschule: Praktische Erfahrungen neben HSU-Unterricht vermitteln

Auf die circa 1000 Schüler warten dreistündige Kurse an der frischen Luft mit Umweltpäda­gogen vom Bund Naturschutz (BN) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). „Besonders in der Stadt fehlt bei den Kindern der Naturbezug“, berichtet Gehling. Um das zu ändern, investiert der BA insgesamt 5850 Euro in das Projekt.

Die Veranstaltungen laufen auch im November, die erste war am Freitag, 28. Oktober, für die Kinder der Grundschule an der Dachauer Straße. Für die erste Klasse wurde der Experte Gregor Baumert vom LBV eingeladen. Gemeinsam mit Grundschullehrerin Alexandra Marpert begeisterte er die Kinder durch verschiedenen Spiele: So durften sich die Grundschüler Tiere aussuchen und deren Tag nachahmen oder in Gruppen ein Blatt-Memory bearbeiten. „Wir haben versucht, den Kindern einen guten Umgang mit der Natur nahezulegen“, erklärt Marpert. „Die Erfahrungen draußen stehen dann im direkten Bezug zum theoretischen Unterricht im Klassenzimmer.“

Von der Natur lernen können hoffentlich auch Klassen in den kommenden Jahren: Man plane, auch in Zukunft solche Projekte umzusetzen.

Louisa Lettow

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