Reanimation gescheitert

Tot im Polizeipräsidium München: Mann (51) stirbt in der Haftanstalt ‒ gegen ihn lag ein Haftbefehl vor

Das Polizeipräsidium München ist mit einem weiteren Drogen-Skandal aus den eignen Kreisen konfrontiert.
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In der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München ist ein Mann gestorben. (Symbolbild)

Ein 51-Jähriger ist in der Haftanstalt des Münchner Polizeipräsidiums gestorben. Der Mann war stark betrunken als ein vorliegender Haftbefehl vollzogen wurde.

Ein 51-Jähriger Wohnsitzloser wurde am Freitagmorgen von der Polizei München in der Ingolstädter Straße kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass gegen den 51-Jährigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Augsburg bestand. Dieser Haftbefehl wurde vollzogen und er wurde zur Haftanstalt im Polizeipräsidium München gebracht.

Aufgrund einer bemerkbaren deutlichen Alkoholisierung und zur generellen Abklärung seines Gesundheitszustandes wurde er vorher in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Haftfähigkeit überprüft und bestätigt wurde.

Laut Polizeimitteilung, sollte der Mann am Samstag, 28.08.2021, gegen 05:00 Uhr, in der Haftanstalt geweckt werden. Dabei zeigte er keine Reaktionen und die Beamten konnten keine Vitalfunktionen bei ihm feststellen.

Tot im Polizeipräsidium - Betrunkener Mann stirbt in Haftanstalt 

Sofort wurde der Rettungsdienst alarmiert und es wurden Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, die kurz danach eintrafen, übernahmen die Reanimation und gegen 05:45 Uhr wurde diese vom Notarzt erfolglos eingestellt.

Nach den ersten vorläufigen Erkenntnissen und Überprüfungen der Polizei seien die vorgeschriebenen regelmäßigen Kontrollen des Haftraumes eingehalten worden.

Wahrscheinlich sei eine akute internistische Erkrankung für den Tod ursächlich. Bei den Kontrollen seien von den diensthabenden Beamten der Haftanstalt auch keine Auffälligkeiten bei dem 51-Jährigen festgestellt worden.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu diesem Vorfall aufgenommen und der Tote wurde in das Institut für Rechtsmedizin gebracht.

Polizeipräsidium München/jh

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