Große Pläne für die „StuSta“

Zukunft der Studentenstadt: Neuer Wohnraum für Studierende, eine bessere ÖPNV-Anbindung und mehr Parkplätze

Was in den kommenden Jahren in der „StuSta“ passieren soll, betrachtet die Stadt jetzt in einem ganzheitlichen Masterplan.
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Was in den kommenden Jahren in der „StuSta“ passieren soll, betrachtet die Stadt jetzt in einem ganzheitlichen Masterplan.
  • Kassandra Fischer
    vonKassandra Fischer
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Die Studentenstadt in Schwabing-Freimann soll wachsen: Neue Wohnungen, mehr Parkplätze sowie eine Erweiterung des Busbahnhofes sind dort geplant.

  • Das Studentenwerk plant derzeit neue Wohnungen in der Studentenstadt.
  • Außerdem soll es dort künftig mehr Parkplätze und eine bessere ÖPNV-Anbindung geben.
  • Im „Masterplan“ wird die „StuSta“ derzeit ganzheitlich betrachtet.

Schwabing - Neue Wohnungen, mehr Parkplätze – und auch der Busbahnhof soll erweitert werden. Das geht aus dem „Masterplan“ zur Studentenstadt, auch „StuSta“ genannt, hervor, mit dem sich die Stadt derzeit befasst.

Studentenstadt in Schwabing-Freimann: Neuer Wohnraum geplant

Das Studentenwerk (STWM) steckt bereits mitten in Vor­überlegungen zum Bau neuer Wohnungen. „Auf jeden Fall soll der Bereich des Parkdecks an der Ungererstraße überplant werden“, so eine Sprecherin des STWM auf Hallo-Nachfrage. Dadurch sollen zusätzliche Wohnplätze entstehen. Um das Projekt stemmen zu können, brauche es jedoch Zuschüsse sowie eine Erhöhungen der Fördergelder durch den Freistaat. Zur Realisierung soll es einen städtebaulichen Architektenwettbewerb geben, so die Sprecherin. Derzeit befinde man sich in Abstimmungen mit der Stadt.

MVG will Busbahnhof der Studentenstadt ausbauen

Die MVG plant derweil eine Erweiterung des Busbahnhofes. Der soll vor allem barrierefrei werden. Außerdem wird es dann Taktverdichtungen sowie Buszüge mit bis zu 23 Metern geben. Die MVG geht davon aus, mit dem Bau noch im Laufe des Jahres beginnen zu können.

Eine Erweiterung der Park&Ride-Anlage ist auch angedacht.

Laut Planungsreferat soll es außerdem eine Erweiterung der Park & Ride-Anlage westlich des U-Bahnhofes Studentenstadt geben. Die Zufahrt nördlich der Anlage über den Föhringer Ring beziehungsweise die Ungererstraße soll attraktiver werden. Von der Bundesautobahn soll es hingegen keine direkte Abfahrtsmöglichkeit geben. Ob auf der West-Seite künftig auch Wohnungen gebaut werden, prüfe man aktuell. Was dort möglich ist, hänge jedoch vor allem von den Ergebnissen der noch laufenden Machbarkeitsstudie für die Seilbahn im Münchner Norden ab.

„Ein Verfahren anstoßen, bei dem alle Belange miteinander verknüpft werden“

Der Anstoß für die ganzheitliche Betrachtung des Bereichs im nördlichen Schwabing kam im Februar 2020 von BA-Mitglied und Stadträtin Dorothea Wiepcke (CSU, Foto). Diese freut sich nun: „Für mich war es wichtig, ein Verfahren anzustoßen, bei dem alle Belange miteinander verknüpft werden. Ich wollte die komplexe Situation vor Ort sichtbar machen, damit man sich damit auseinandersetzt und eine Königslösung entwickelt.“ Kassandra Fischer

BA-Mitglied Dorothea Wiepcke (CSU)

Generalsanierungen im Gange

Bereits jetzt ist die „StuSta“ in Schwabing-Freimann die größte zusammenhängende Wohnanlage eines deutschen Studentenwerks. Das Areal umfasst die sogenannte „Altstadt“ mit rund 900 Wohnplätzen und die Hochhäuser der „Neustadt“ im westlichen Teil. Dort befinden sich rund 1300 Wohnungen sowie das Parkdeck an der Ungererstraße. Da die Gebäude aus den 1960er- und 1970er-Jahren stammen, wurden in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Im Moment erfolgt mit der Generalsanierung des Hauses 11 der nächste Schritt. 

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