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Über 130 Appartements für Pflegekräfte werden in stillgelegten Bereichen der Klinik entstehen

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Von: Gabriele Winter

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Auf dem weitläufigen Klinikgelände kommen bald nicht nur Patienten unter.
Auf dem weitläufigen Klinikgelände kommen bald nicht nur Patienten unter. © Gabriele Winter

Im Schwabinger Krankenhaus können in paar Jahren die Mitarbeiter bald sogar wohnen. Rund 130 Wohnungen sollen qualifiziertes Personal anlocken.

Schwabing-West - Ein kurzer Arbeitsweg kann auch ein Beweggrund sein, eine Stelle anzunehmen. Eine weitaus wichtigere Motivation für Pflegekräfte, auf das Gelände des Schwabinger Krankenhauses zu ziehen, dürfte die Wohnungsnot in München sein. Und da qualifiziertes Personal ebenfalls Mangelware ist, investiert die Stadt 73,5 Millionen Euro in den Umbau von zwei denkmalgeschützten Bettenhäusern. Baubeginn für die über 130 Wohnungen soll noch in diesem Jahr sein.

Axel Fischer, Vorsitzender der Geschäftsführung der München Klinik, begrüßt den Umbau: „Wer in und für München arbeitet, soll hier auch gut mit seiner Familie leben können.“ Darum entstehen auf dem Gelände auch nicht nur Single-Appartements, sondern Wohnungen mit bis zu vier Zimmern. Zudem hat die München Klinik Maßnahmen ergriffen, um weitere Pflegekräfte unterzubringen:

Wohnen im Schwabinger Krankenhaus: Klinik kommt Arbeitnehmern entgegen

„Wir haben Bezugsrechte für rund 1000 Wohnungen im Stadtgebiet, bieten Unterstützung bei der Wohnungssuche und temporäre Personalunterkünfte.“ Fischer betont, dass nicht erst durch die Pandemie klar wurde, „wie systemrelevant die München Klinik für die Stadt ist und dass wir unseren Mitarbeitenden insbesondere im Pflegebereich ein arbeitsplatznahes Wohnen erleichtern müssen.“

Bauherrin ist die Münchner Raumentwicklungsgesellschaft, ein Tochterunternehmen der Landeshauptstadt. Sie rechnet damit, dass bis 2025 das erste Bettenhaus umgebaut sein wird und spätestens 2028 auch das zweite denkmalgeschützte Gebäude bezugsfertig ist.

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