Über 20 Personen nahmen teil

München: Polizei löst illegale Corona-Party in Schwabing auf

Streifenwagen der Polizei München mit Blaulicht. Im Hintergrund sind die zwei Türme der Frauenkirche zu sehen.
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Die Polizei München hat am Wochenende eine illegale Corona-Party in Schwabing mit über 20 Personen beendet.

Die Polizei München hat am Wochenende eine illegale Corona-Party in Schwabing mit über 20 Personen beendet. Es kam zu Platzverweisen, Anzeigen und Festnahmen.

  • Die Polizei München hat am Wochenende eine illegale Corona-Party in Schwabing beendet.
  • Über 20 Personen hatten teilgenommen.
  • Es kam zu Platzverweisen, Anzeigen und Festnahmen.

Schwabing - Die Polizei München hat am Wochenende eine illegale Corona-Party in Schwabing beendet. Über 20 Personen hatten teilgenommen. Neben Platzverweisen mussten die Beamten auch weitere Anzeigen ausstellen und einzelne Personen festnehmen.

München: Polizei beendet illegale Corona-Party in Schwabing - Es kam zu Platzverweisen, Anzeigen und Festnahmen

Am Samstag, 06.03.2021 gegen 01:25 Uhr, wurde die Münchner Polizei verständigt, dass in Schwabing in einem Gebäude eine illegale Corona-Party mit etwa 100 Personen stattfinden soll.

Daraufhin fuhren polizeiliche Einsatzkräfte zu der genannten Örtlichkeit. Dort konnte laute Musik aus dem Anwesen heraus festgestellt werden. Auf Klingeln und Klopfen durch die Polizei wurde nicht reagiert. Letztendlich wurde die Eingangstür dann durch einen Verantwortlichen aufgesperrt.

Im Gebäude konnten jede Menge benutzte Flaschen und Gläser aufgefunden werden. Die dazugehörigen Personen konnten nach und nach im Anwesen verteilt angetroffen werden. Insgesamt wurden 27 Menschen festgestellt. Von allen wurden die Personalien erhoben und sie erhielten anschließend einen Platzverweis. Dazu werden alle nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Ein 19-Jähriger aus München wollte dem ausgesprochenen Platzverweis trotz mehrfacher Aufforderung nicht nachkommen und wurde deshalb in der Folge in Polizeigewahrsam genommen. In diesem Zusammenhang beleidigte er noch einen Polizeibeamten und muss nun auch noch mit einer entsprechenden Anzeige rechnen.

Ein anderer 19-Jähriger, mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen verweigerte die Angaben zu seiner Person und filmte dazu die ihn betreffenden Maßnahmen der Polizeibeamten mit seinem Smartphone. Sein Telefon wurde daraufhin als Beweismittel beschlagnahmt. Er wurde diesbezüglich ergänzend wegen falscher Namensangabe und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes angezeigt.

Eine weitere 20-Jährige aus München, die ebenfalls wiederholt einem Platzverweis nicht nachkam, musste schließlich ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen werden.

Polizeipräsidium München/best

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