Mit Fernsehern zum Erfolg

Münchner Schülerinnen ziehen ins Halbfinale des Planspielwettbewerbs „Play the Market“ 

Die Schülerinnen Helen Hermann, Isabella Kuntschner und Charlotte Flegel vom Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger (im Foto von rechts nach links).
+
Die Schülerinnen Helen Hermann, Isabella Kuntschner und Charlotte Flegel vom Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger (im Foto von rechts nach links).

Drei Münchner Schülerinnen des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger ziehen in das Halbfinale des Planspielwettbewerbs „Play the Market“ 

  • Das Halbfinale des Planspielwettbewerbs „Play the Market“ hat begonnen.
  • Mit dabei: Drei Schülerinnen des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger.
  • Das Erfolgskonzept der Münchnerinnen: Qualitätsmanagement.

ALTSTADT - Die Schülerinnen Helen Hermann, Isabella Kuntschner und Charlotte Flegel der zehnten Klasse des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger, gehören zu den 30 Besten von 550 Teilnehmern des bayernweiten Planspielwettbewerbs „Play the Market“. Das Interesse am Schulfach Wirtschaft und ihr Ehrgeiz hat sie bis ins Halbfinale gebracht. „Wir wollten besser werden und waren bereit, Zeit zu investieren“, sagt Isabella.

München: Qualitätsmanagement macht fiktive Firma zum Marktführer

Mit ihrem fiktiven Unternehmen, das sie in ihrer Freizeit aufgebaut haben, spielten sie sich mit dem Verkauf von qualitativ hochwertigen Fernsehern an die Spitze ihres Marktes. Zu Beginn des Wettbewerbs waren die drei Schülerinnen von der Software „total überwältigt“ und es habe ein paar Wochen gedauert, bis sie effizient arbeiten konnten.

Der Wettbewerb 

Das Ziel des betriebswirtschaftlichen Planspielwettbewerbs „Play the Market“ ist es, junge Menschen an Themen der Wirtschaft heranzuführen sowie marktwirtschaftliches Denken zu fördern. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler ab der 10. Klasse von Gymnasien, Fach- und Berufsoberschulen. In einem fiktiven Szenario können die Teilnehmer als Unternehmer das Planspiel beeinflussen. 

Ihr Rezept zum Erfolg? Das Qualitätsmanagement in ihrer virtuellen Firma. Sie setzten auf ein hochwertiges Produkt und investierten in das Mitarbeiterwohl. „Es hat Spaß gemacht, zu beobachten, welche Strategien, die Mitbewerber verfolgt haben.“ Außerdem „war es toll, das Wissen vom Unterricht in der Praxis anzuwenden“, so Helen.

München: Drei Schülerinnen ziehen in das Halbfinale von Planspiel

Im Halbfinale des Planspiels – das noch bis Donnerstag, 29. April, läuft – stehen sie vor der Herausforderung ein neues fiktives Produkt, ein E-Mountainbike, auf dem internationalen Markt zu vertreiben. Dabei wollen sie ihrer Strategie treu bleiben, auch um ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung als Wirtschaftsunternehmen gerecht zu werden.

Wie es nach der Schule weitergehen wird? Isabella denkt schon darüber nach, später ein echtes Unternehmen zu gründen.

Theresa Reich

Auch interessant:

Meistgelesen

Elisabeth Hartnagel ist gestorben – Sie war die Schwester von Hans und Sophie Scholl
Elisabeth Hartnagel ist gestorben – Sie war die Schwester von Hans und Sophie Scholl
Schwabing-West: Graffiti am Trafohäuschen - Jugendliche sollen das Gebäude am Pündterplatz neu gestalten
Schwabing-West: Graffiti am Trafohäuschen - Jugendliche sollen das Gebäude am Pündterplatz neu gestalten
Wegen einer Duftkerze: Die Öhlschläger-Zwillinge sind wieder auf Wohnungssuche
Wegen einer Duftkerze: Die Öhlschläger-Zwillinge sind wieder auf Wohnungssuche

Kommentare