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Antrag im Stadtrat

Gewerbeflächen-Stopp für München?

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Münchner Mieten

Die Münchner ÖDP will keine neuen Gewerbeflächen mehr zulassen - und das für Jahre

Am heutigen Freitag hat die ÖDP im Münchner Stadtrat einen Antrag gestellt, die Gewerbeflächenausweisung vorübergehend auszusetzen.

"Jeder momentane Versuch, die wirklich drastische Wohnungsnot in München zu lindern wird durch die weitere Ausweisung von Gewerbeflächen torpediert" erläutert der Münchner ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff und fügt hinzu: "Ich halte es für absolute Augenwischerei einerseits so zu tun, als ob man sich um die Wohnungssuchenden kümmern möchte und gleichzeitig den Zuzug nach München durch weitere Gewerbeflächen zu fördern. Jeder neue Arbeitsplatz ruft einen Zuzug von mindestens zwei Personen hervor. Deshalb möchten wir, dass erstmal nur noch in Wohngebieten zulässige kleinteilige Gewerbe wie Handwerk, kleine Unternehmen und Geschäfte genehmigt werden."

Aus dem Antrag: "Da die Zahl aller Wohnungssuchenden in München nicht bekannt ist und nicht zuverlässig ermittelt werden kann, werden im Rahmen des beantragten Moratoriums zwei der Stadtverwaltung bekannte Kenngrößen herangezogen: Anstieg der durchschnittlichen Wieder- und Neuvermietungsmieten und die Zahl der aufgrund eines Antrags für eine geförderte Wohnung registrierten wohnungssuchenden Haushalte."

Mindestens drei Jahre gültig

Geht es nach der ÖDP, sollen für mindestens drei Jahre keine neuen Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Und das wäre schon der Idealfall. Denn im Antrag ist es wie folgt formuliert: "Erst Sobald es drei Jahre hintereinander keinen Anstieg der durchschnittlichen Wieder- und Neuvermietungsmieten gegeben hat und die Zahl der aufgrund eines Antrags für eine geförderte Wohnung registrierten wohnungssuchenden Haushalte um 50% gegenüber dem aktuellen Stand gesunken ist, kann von einer nachhaltigen Entspannung des Münchner Wohnungsmarktes ausgegangen werden."

Der ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff: "Je mehr Gewerbe es gibt und je mehr Wohnungsdruck dadurch entsteht, umso höher steigen die Mieten. Ein München, das sich nur noch Gutverdienende leisten können und ohne ausreichende Grünflächen ist definitiv kein lebenswertes München. Wir möchten, dass die Menschen, die in München leben, auch weiterhin hier gut leben können."

hm/lit

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