1. Architekt plant mit

Neue Fußgänger-Zone: Gestartet wird am Frauenplatz

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Noch ein Bild, bald Wirklichkeit: So wird sie aussehen die neue Fußgängerzone, rund vor der Frauenkirche hin zur Löwengrube.

München - Eine Illusion wird Wirklichkeit: Die neue Fußgängerzone soll für mehr Freiraum in der Innenstadt sorgen

Vier neue Brunnenbecken vor der Frauenkirche, mehr Bäume und Pflanztröge, viele schattige Sitzgelegenheiten – der Stadtrat hat grünes Licht gegeben für ein großes Stück mehr Freiraum mitten in der Innenstadt. Noch dieses Jahr sollen die Arbeiten zwischen Löwengrube und Frauenplatz starten. Auch neue verkehrliche Rahmenbedingungen – etwa die Stilllegung für den Durchfahrtsverkehr in der Löwengrube – sollen geschaffen werden, um den Münchner Fußgängern ein Stück Innenstadt neu zu erschließen. 

Gemeinsam mit dem Baureferat plant der Vater der Fußgängerzone, Professor Bernhard Winkler die neue Fußgängerzone.

Gemeinsam mit dem Baureferat plant der Vater der Fußgängerzone, Professor Bernhard Winkler, der seinen Lebenstraum vollendet sieht (Hallo berichtete). Mit 89 Jahren durfte er sein Konzept von 1972 auffrischen und endlich zu Ende entwickeln. „Ich wollte von Anfang an die Augustinerstraße, Löwengrube und den gesamten Marienplatz zur Fußgängerzone machen“, freut sich Winkler heute. Damals wurde ihm das verwehrt. Jetzt konnte der Entwurfsverfasser und Urheberrechtsinhaber der Fußgängerzone von 1972 endlich ein entsprechendes Gesamtkonzept entwickeln: „Die Stadt, die Ansprüche der Menschen haben sich seit damals verändert“, sagt der Starnberger. 

Winkler will die Attraktivität an dem neu geschaffenen Aufenthaltsort rund um die Frauenkirche steigern, Frauenplatz mit Löwengrube für immer verbinden. Wasservorhänge und mehr Becken am Brunnen sollen dabei helfen. Bis 2025 wird es dauern, sechs Millionen Euro soll der Umbau kosten. mjh

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