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Leihräder boomen deutschlandweit – die Idee dazu stammt aus München

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Entsprechende Weichen gestellt

Nach Stadtrats-Debatte zum Feuerwerksverbot: So reagieren die Hallo-Leser

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Könnte dieser Anblick in der Münchner Altstadt bald Geschichte sein?

Die Münchner haben sich auf zahlreichen Bürgerversammlungen dafür ausgesprochen, jetzt zieht der Stadtrat nach: In der Altstadt könnte privates Silvesterfeuerwerk bald verboten sein.

Update: 3. August – So reagieren die Hallo-Leser auf das geplante in der Altstadt

Eine Initiative kämpft seit Monaten in Bürgerversammlungen für ein Verbot privater Feuerwerke in der Stadt (Hallo berichtete mehrfach). Der Stadtrat hat jetzt die Weichen für ein Verbot in der Altstadt gestellt – und damit den Nerv der Bürger getroffen. 

Lesen Sie auch: Silvesterparty: Feiermeile mit Feuerwerk statt Böllerverbot?

Zum Feuerwerks-Verbot

Marianne Pitsch per E-Mail

„Nicht nur die Altstadt sollte feuerwerksfrei werden, sondern die ganze Stadt. Wer wünscht sich noch diese blöde Knallerei an Silvester? Viele Menschen trauen sich wegen der Knallerei nicht auf die Straße. Das Schlimmste ist an Neujahr die Vermüllung auf den Straßen. Wer räumt schon seinen Schrott auf und nimmt ihn mit? Niemand.“

Annett Berger via Facebook

„Würde es auf das gesamte Stadtgebiet ausweiten. 0.15 Uhr kann man kaum noch atmen vor lauter Qualm und Nebel.“

Renate Zelger via Facebook

„Warum nicht im ganzen Stadtgebiet? Bei uns in Bogenhausen schaut’s am 1. Januar immer aus, als ob der 3. Weltkrieg ausgebrochen wär.“

Deutlich differenzierter sind die Meinungen zu den geplanten 155-Meter-Türmen in Neuhausen und dem „Oben-Ohne-Antrag“ der Grünen für Freibäder (siehe unten):

Zu den Plänen für die Paketposthalle in Neuhausen

Enrico Bianco via Facebook

„Endlich wird München eine Stadt!“

Alfred Lehmann via Facebook

„Seit 2004 dürfen in der Landeshauptstadt keine Hochhäuser über 100 Meter gebaut werden, um der historische Fassade der Stadt nicht zu schaden. Was ist aus dieser Maxime geworden?“

Daniel Jazdzewski via Facebook

„Endlich traut man sich, die 100 Meter zu durchbrechen. Schaut schön aus und Büros zu stapeln ist sinnvoller als Fläche für Wohnungen oder Grünfläche zu verbrauchen.“

Zur Badekleidungsverordnung in Freibädern

Renata Farkas via Facebook

„Hatten wir schon alles vor 30 Jahren! Was ist daran neu und was ist das Problem? Männer laufen auch oben ohne rum.“

Judith Thiel-Benz via Facebook

„Das muss doch echt nicht sein in Schwimmbädern...“

Barbara Constabel via Facebook

„Eure Sorgen und das Geld der Deutschen Bank möcht ich haben, hätte mein Vater dazu gesagt!“

Erstmeldung: 23. Juli – Stadtrat für Feuerwerksverbot in der Altstadt

Konkret war es der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats, der am heutigen Dienstag, 23. Juli, beschlossen hat, die Forderung der privaten Bürgerbewegung „Silvesterfeuerwerk Nein Danke“, für Feuerwerksverbotszonen in der Stadt umzusetzen. 

Die Bürgerinitiative war mit dieser Forderung schon im vergangenen Jahr durch die Bürgerversammlungen gezogen (Hallo berichtete) - am 1. Februar diesen Jahres folgte dann ein entsprechender Antrag der SPD-Stadtratsfraktion. 

Konkret wurde Oberbürgermeister Dieter Reiter nun beauftragt, sich beim Bundesinnenminister und dem Deutschen Städtetag für eine Gesetzesänderung einzusetzen, die entsprechende Verbotszonen ermöglicht.

Mit einem Änderungsantrag, den die SPD gemeinsam mit der CSU einbrachte, wird die Stadtverwaltung außerdem beauftragt, zu prüfen, ob eine zentrale Laser- und LED-Licht-Show als Ersatz für ein Feuerwerk realisiert werden kann.

Das sagen die Abgeordneten

Sabine Bär (CSU): „Wir haben uns daher zunächst für eine Allgemeinverfügung am Marienplatz und im Altstadtinnenbereich eingesetzt, die vorsieht, dass keine privaten Feuerwerke geschossen werden dürfen. Als schönes Alternativprogramm setzen wir uns für eine attraktive Lasershow und ein zentrales Feuerwerk ein. So können die Münchnerinnen und Münchner sicherer aber nicht weniger unterhaltsam ins neue Jahr rutschen.“

Christian Vorländer (SPD), Sprecher im Kreisverwaltungsausschuss: „Die Belastung durch Feuerwerke zum Jahreswechsel hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen: Starke Luftverschmutzung und Lärmbelastung sowie tonnenweise Müll waren die Folge, in bestimmten Bereichen wie der Fußgängerzone in der Altstadt nahm die Böllerei gesundheitsgefährdende Ausmaße an. Das hat zu einem Bewusstseinswandel in der Bevölkerung geführt. Die SPD hat deshalb die Initiative ergriffen, Feuerwerkverbotszonen auszuweisen. Mit Erfolg: Heute hat der Kreisverwaltungsausschuss des Stadtrats Oberbürgermeister Dieter Reiter beauftragt, sich für eine entsprechende Gesetzesänderung stark zu machen. 

Ziel ist eine Verbotszone im Altstadtbereich vom Marienplatz bis zum Stachus. Wir haben außerdem der Initiative zugestimmt, dass bereits zum kommenden Jahreswechsel in dicht besiedelten Innenstadtgebieten Böller mit ausschließlicher Knallwirkung – also solche, die nur Krach und Staub verursachen – verboten werden.

Damit aber nicht nur mit Verboten agiert, sondern auch eine attraktive Alternative geboten wird, lassen wir prüfen, ob eine zentrale Laser- und LED-Licht-Show als Ersatz für ein Feuerwerk realisiert werden kann. Wir wollen, dass die Münchnerinnen und Münchner fröhlich und vor allem gesund ins neue Jahr kommen.“

Sebastian Schall, umweltpolitischer Sprecher CSU: „Eigentlich setze ich mich, wie viele meiner Stadtratskolleginnen und -kollegen für das Motto ‚Leben und leben lassen‘ ein. Aber gerade in Innenstadtbereichen hat die Umweltbelastung durch Feuerwerkskörper und Böller so zugenommen, dass wir Handlungsbedarf sehen. Tiere, Kinder und Anwohner leiden unter dem Lärm und den Schadstoffen; Rettungs- und Sicherheitskräfte kommen im dichten Nebel kaum zu Verletzten. Die Landeshauptstadt München sollte daher mit gutem Beispiel vorangehen und an zentralen Plätzen ein kostenloses Alternativprogramm auf die Beine stellen, das allen Münchnerinnen und Münchnern zu Gute kommt. Unser heutiger Beschluss zeigt, dass man nicht bis Silvester warten muss, um gute Vorsätze zu fassen."

hm/lit

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