Kommunalwahl: Positionen der BA-Spitzenkandidaten im Vergleich

Parkplatznot im Viertel

Die BA-Spitzenkandidaten berichten, was sich an der Parksituation im Viertel ändern muss.
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Die BA-Spitzenkandidaten berichten, was sich an der Parksituation im Viertel ändern muss.

Hinsichtlich der Kommunalwahl äußern sich die Spitzenkandidaten zu den Hauptthemen des Viertels. Im Fokus – wie kann die Parkplatznot vermindert werden?

  • Positionen der Spitzenkandidaten zur Parkplatznot
    • Tiefgaragen, ja oder nein?

    Schwabing-West: Einen Parkplatz in Schwabing-West zu finden, ist gar nicht so einfach. Das wissen vor allem die Bewohner des Viertels. Hallo hat die BA-Spitzenkandidaten gefragt, was sich an der Parksituation im Stadtteil ändern muss. 

    Positionen der Spitzenkandidaten zur Parkplatznot

    • Felix Stahl (Freie Wähler) erklärt: „Parkplatzmangel in der Innenstadt ist leider ein alltägliches Phänomen. Die Anpassung der infrastrukturellen Raumgestaltung muss deshalb ein Höchstmaß an langfristiger Flexibilität bieten. Durchgangsverkehr und Individualverkehr sind zu reduzieren.“ 
    • Rudi Knauss, Kandidat der Linken ist sich ebenfalls sicher, „dass der ruhende wie der mobile Autoverkehr eingedämmt werden muss“. 
    • Gesa Tiedemann (Grüne) fordert konkret: „Wir brauchen mehr Parklizenzgebiete.“ Busse und Bahnen, die häufiger fahren, oder weitere Fahrradstraßen sieht sie ebenfalls als mögliche Lösung, um den Verkehr durch Pendler und auswärtigen Parkplatzsuchenden zu verringern. 
    • Auch Ingrid Sufi-Siavach (SPD) kennt die Parkplatzproblematik im Viertel. Für sie steht jedoch außerdem fest: „Nach jahrelangem Kampf des Bezirksausschusses wurde auch das Parkraummanagement durchgesetzt, dass die Parkplatzsituation wenigstens für die Anwohner erheblich verbessert.“ 
    • Moritz Ostwald (FDP) wünscht sich „keinen unnötigen Abbau von Parkplätzen, Verzicht auf Stellplatzabgabe und Zwang zu Tiefgaragenbau.“ 
    • Auch Christian Favre, der für die AfD kandidiert, befürwortet den Bau von mehr Tiefgaragenplätzen. 
    • Richard Waldburg, Kandidat der CSU, hält eine Parkplatzvermeidungspolitik für nicht wünschenswert. Durch neue Mobilitätsmodelle reduziere sich der Individualverkehr tendenziell über die nächsten Jahren. „Bis dahin sollte die Pkw Nutzung aber nicht durch eine mutwillige Verknappung von Parkraum zum Negativerlebnis werden.“ 

    kf

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