Künstlern eine Plattform bieten

Das Schwabinger Tor – Ein Platz für Kunst und Leben

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Im Schwabinger Tor gibt es künftig Raum für verschiedene Kunstveranstaltungen.

Ein Ausstellungsraum mit Künstlercafé gibt es dank dem Torhausverein bald im Schwabinger Tor. Was dort alles geplant ist...

schwabing „Das Schwabinger Tor ist ein Viertel, das in starker Verbindung zum alten Schwabing steht. Die topographischen Rahmenbedingungen sind insgesamt eine gute Voraussetzung, um eine neue kulturelle Lebendigkeit zu erschaffen“, so Andreas Ohrenschall über das neue Quartier. 

Andreas Ohrenschall

Der Künstler ist Teil des Torhausvereins, der sich aus ganz unterschiedlichen Personen wie Architekten, Stadtplanern oder Künstlern zusammensetzt. 

„Die Gruppe hat sich im Zuge des Angebots gebildet. Das Schwabinger Tor und das Quartiermanagement haben uns nämlich eingeladen, dort ein Kulturangebot zu gründen.“ 

Genau das ist nun die Zielsetzung des Torhausvereins und so erläutert Ohrenschall: „Wir wollen entgegen aller Vorurteile, die es bei der Entstehung des Gebäudekomplexes gab, etwas Lebendiges und Kulturelles schaffen.“ 

Der Verein möchte deshalb eine Plattform für Künstler schaffen, denn die Gruppe um Ohrenschall ist sich sicher: „Wir brauchen einen Showroom, in dem alle Kunstschaffenden einen Raum finden.“ Etwa 220 Quadratmeter Fläche plant der Torhausverein aus diesem Grund zu einem Ausstellungsraum inklusive Künstlercafé umzuwandeln. 

Die konkreten Verhandlungen laufen zwar gerade noch auf Hochtouren, doch der Verein will bald den Mietvertrag unterschreiben. Sicher ist dabei schon jetzt, dass der Kunstraum Kulturangebote in der ganzen Bandbreite beherbergen soll: Konzerte, Ausstellungen, Lesungen oder auch Angebote im Außenraum. 

Im Schwabinger Tor gibt es künftig Raum für verschiedene Kunstveranstaltungen.

„Dadurch, dass es sich um einen privaten Raum handelt, können wir das auch flexibel und spontan inszenieren“, ergänzt Ohrenschall. Er hofft, dass es Anfang Januar losgehen kann. Denn für ihn steht fest: „Der ganze Münchner Norden ist in einer Entwicklung.“ Deshalb sei darauf zu achten, dass das Schwabinger Tor nicht in einer Kälte erstarre, wie er es in anderen Vierteln wahrnehme. 

Er erklärt: „Wir wollen die Herausforderung annehmen und in ein mönströses Gebiet Lebendigkeit bringen.“ Patric Wolf vom BA Schwabing-Freimann (CSU) freut sich über das Projekt: „Wir stehen den Plänen sehr positiv gegenüber.“ 

Kassandra Fischer

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