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Stadt plant zu wenige Entsorgungsstellen

Trotz AWM-Kampagne: Plastik im Restmüll offiziell geduldet

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Gleich stark frequentiert: Die auf private Initiative und auf Privatgrund errichtete neue Wertstoffinsel für die Parkstädter.

Neues vom Dauerbrenner Müll: Das Münchner einen erbitterten Kampf um die Wertstoffinseln führen ist bekannt. Warum plant die Stadt so wenige Entsorgungsstellen?

München – Dass die Einweihung einer Wertstoffinsel wie jetzt in der Parkstadt Schwabing regelrecht zelebriert wird, mag für Außenstehende befremdlich wirken, weniger aber für Bewohner von Neubaugebieten. Zuletzt häuften sich dort nämlich Beschwerden über fehlende Entsorgungsmöglichkeiten für Glas und Plastik. 

Kurios: Die Insel wurde nicht etwa von der Stadt eingerichtet, sondern auf private Initiative hin auf privatem Grund. Daher ist sie leider auch nur temporär.

Auch bei der Bürgerversammlung Freimann klagte eine Bewohnerin des Domagkparks, dass sie aufgrund fehlender Inseln gezwungen sei, ihren Plastikmüll in der Tram mit in die Arbeit zunehmen. Per einstimmigem Beschluss soll dort nun nachgerüstet werden.

Das kann aber dauern: Aktuell liegen der Stadt neun offene Anträge für neue Wertstoff­inseln vor. Betrieben werden diese von den Privatfirmen Remondis und Wittmann, die sich freilich „mehr Standorte für eine möglichst engmaschige Abfallerfassung wünschen.“ 

Hoher Bedarf: Während in Aubing im Schnitt 1204 Einwohner auf eine Entsorgungsstelle kommen, sind es im 2. Stadtbezirk beachtliche 3971.

Kein Wunder, das Geschäft mit dem Verpackungsmüll ist lukrativ, unter anderem entrichtet der Verbraucher bereits mit dem Kauf des Produktes über den „grünen Punkt“ eine Abgabe für die Entsorgung.

Die Stadt selbst profitiert davon nicht, trommelt aber dennoch – ganz dem Öko-Zeitgeist entsprechend – „für einen möglichst umweltschonenden Umgang mit Abfällen“, wie Evi Thiermann vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) betont. Der nächste Teil der „Plastikmüll ist ein Riesenproblem“-Kampagne soll im September mit Plakaten anlaufen.

Umso verwunderlicher ist es daher, dass Verbraucher auf der offiziellen AWM-Infoseite erfahren, dass sie Verpackungen auch im Hausmüll entsorgen dürfen, etwa wenn die Container-Öffnungen zu klein sind. Für ÖDP-Stadtrat Tobias Ruff ist das ein fatales Signal: „Verpackungsmüll in der Restmülltonne ist die denkbar schlechteste Lösung! Die Stadt muss ausreichend Flächen für Wertstoffinseln bereit halten“, zeigt er sich gegenüber Hallo irritiert.

Übrigens: Bei der Planung von Wohngebieten werden die Inseln nur berücksichtigt, wenn das Kommunalreferat vorher aktiv einen Bedarf anmeldet, laut dem Planungsreferat sei das aber unüblich. Beim zum Kommunalreferat gehörenden AWM weist man den Vorwurf zurück: Demnach würde man durchaus Standorte vorschlagen, diese würden aber meist als nicht praktikabel erachtet.

hm/ado

Hier wartet man auf Wertstoffinseln

Aktuell wurden an insgesamt neun Standorten im Stadtbereich neue Wertstoff-Inseln beim AWM beantragt – ob diese aber auch realisiert werden, ist offen.

  • Haidhausen/Au: 1
  • Sendling: 3
  • Sendling/Westpark: 1
  • Schwabing/Freimann: 1
  • Ramersdorf: 1
  • Großhadern: 2

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