Neue Details bekannt

Mutter und Tochter vermisst: Verdacht erhärtet sich – Polizei befürchtet das Schlimmste

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Neue Entwicklungen im Münchner Entführungsfall.

Dieser Fall hält die Stadt in Atem: Mittlerweile geht die Polizei von Mord und Totschlag aus. Ein Fund im Truderinger Forst lässt das Schlimmste befürchten...

Update 13. August

München – Weiterhin laufen die Ermittlungen im Münchner Vermisstenfall auf Hochtouren. Die Polizei hat jetzt neue Details im Fall der Mutter und Tochter bekannt gegeben, die seit mehreren Wochen gesucht werden. 

Auf Basis zahlreicher Hinweise und Zeugenaussagen aus der Bevölkerung konnten die Beamten das Suchgebiet vor wenigen Tagen auf ein Areal im Truderinger Forst eingegrenzt, das mit circa 650 Beamten, Hubschraubern, Tauchern und Diensthundeführern durchkämmt wurde.

Dabei wurde eine Schmutzfangmatte entdeckt, die aus dem Haus der Vermissten stammt. Das schaurige Detail: Darauf ließen sich Blutspuren beider Opfer feststellen. Die Polizei geht nicht mehr davon aus, die beiden Frauen noch lebend zu finden.

Die Ermittlungen der letzten Wochen erhärten den Tatverdacht gegen den Vater bzw. Ehemann, der bereits am 21. Juli festgenommen wurde (siehe unten). Der Beschuldigte schweigt aber weiterhin zu allen Vorwürfen. 

Zeugenaufruf

Die Münchner Polizei bittet Personen, die ab Freitag, 12.07., Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Polizei München/muenchen.de/reb

Update 8. August – Knapp 90 Hinweise eingegangen

München – Im Fall der beiden vermissten Frauen Inzwischen sind knapp 90 Hinweise im Münchner Vermisstenfall eingegangen. Ob eine heiße Spur darunter ist, wollen die Ermittler derzeit nicht verraten - bei den Hinweisen kann also von einem unbedeutenden Anruf bis zur entscheidenden Information alles dabei sein. Das berichtete uns die Polizei auf Anfrage des Münchner Merkur.

Seit Mitte Juli werden eine 16-jährige Münchnerin und ihre Mutter vermisst. Seit längerem geht die Polizei davon aus, dass beide tot sind. Es wird nun laut Polizei künftig weitere Suchaktionen nach den beiden geben, um etwa einen möglichen Ablageort herauszufinden. Wann und wo diese Suchen stattfinden werden, steht aber derzeit noch nicht fest. Was aber sicher ist: Auch nach letztem Stand ist der Ehemann der vermissten 41-Jährigen dringend tatverdächtig. Er sitzt in Haft.

Update 26. Juli – Suchaktion gestartet

München – Im Fall der beiden vermissten Münchnerinnen hat die Polizei am Morgen eine umfangreiche Suchaktion im Münchner Stadtteil Waldperlach gestartet.

Rund 150 Beamte sind derzeit mit Hunden und einem Hubschrauber im Einsatz. Wie die tz berichtet, sollen auch Leichensuchhunde zum Einsatz kommen. Das Suchgebiet ist ein Waldstück, das nur wenige Kilometer vom Wohnort des tatverdächtigen Ehemanns entfernt liegt.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen gehen die Beamten nicht mehr davon aus, die beiden Frauen lebend zu aufzufinden. Der Fall, dass sie sich gefangen in einem Versteck befinden, solle bisher aber nicht vollends ausgeschlossen werden.

Seit mehr als einer Woche gelten eine 41-Jährige und ihre 16-jährige Tochter als vermisst. Der Ehemann der Mutter ist dringend tatverdächtig. Er hatte die Frau und ihre Tochter am 13. Juli als vermisst gemeldet (siehe unten).

Update 25. Juli – Ehemann schweigt noch immer

München – Im Fall der verschwundenen Tatiana und ihrer Mutter Maria bleibt der festgenommene Ehemann der Mutter in Haft. Der 44-Jährige sitzt seit Montag in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim. Er selbst schweigt noch immer zu den Vorwürfen. 

Der Verdacht der Staatsanwaltschaft: Totschlag an der Ehefrau und Mord an der Tochter, die die erste Tat gesehen haben könnte. 

Nach Informationen der tz gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass Roman H. zunächst die Mutter tötete und dann Tatiana ermordete - weil die 16-Jährige die Tat gesehen haben soll. (Hier der Bericht der tz)

Fakt ist: Nach den Zeugenaufrufen der vergangenen Tage bearbeitet die 20-köpfige Ermittlungsgruppe "Duo" derzeit rund 40 Hinweise. Eine konkrete Spur - auch zum Verbleib der beiden Frauen - gibt es aber wohl nicht. 

Update 22. Juli – Tatverdächtiger festgenommen

München – Wie bereits berichtet, sollen angeblich am Samstag, 13. Juli gegen 14 Uhr, eine 41-jährige Münchnerin mit ihrer 16-jährigen Tochter die gemeinsame Wohnung im Bereich der Ottobrunner Straße verlassen haben, um einkaufen zu gehen. Seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr zu ihren Angehörigen oder anderen Personen. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wird mittlerweile von einem Tötungsdelikt zum Nachteil der beiden Frauen ausgegangen. 

Als Tatverdächtiger wurde der 44-jährige Ehemann der Vermissten festgenommen.

Als Tatverdächtiger wurde am Sonntagabend gegen 18:45 Uhr der 44-jährige Ehemann der 41-Jährigen (und Stiefvater der 16-Jährigen) festgenommen. Der Haftbefehl gegen ihn lautet auf den Tatvorwurf des Mordes. Der Tatverdächtige wird diesbezüglich heute im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt. 

Aufgrund der aktuell laufenden Ermittlungen können momentan keine weiteren Angaben zu einem möglichen Tatablauf und zum genauen Ermittlungsstand gemacht werden. 

Hierzu bittet die Polizei um Verständnis. Vielmehr erhofft sich die Münchner Polizei ergänzende Hinweise durch eine Erweiterung der Öffentlichkeitsfahndung. Die vorliegenden Bilder zeigen den Tatverdächtigen (siehe oben) sowie die beiden Pkw der Familie.

Hyundai i30 – Farbe: rot.

Eines der beiden Familienwagen: Ein roten Hyundai i30.

VW Tiguan – Farbe: anthrazit

Des weiteren ist die Familie in Besitz eines anthrazitfarbenen VW Tiguan. 

Zeugenaufruf

Wir bitten Personen, die hinsichtlich des Tatverdächtigen sowie der beiden Pkw, insbesondere am Freitag, 12.07., Samstag, 13.07. oder Sonntag, 14.07.2019, Beobachtungen im Bereich der Ottobrunner Straße 31 oder auch an jeder anderen Örtlichkeit gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Update 19. Juli – Ermittlungen wegen Verdachts auf Gewaltdelikt

München – Wie bereits berichtet, sollen am Samstag, 13.07.2019, gegen 14 Uhr, eine 41-jährige Münchnerin und ihre 16-jährige Tochter die gemeinsame Wohnung im Bereich der Ottobrunner Straße verlassen haben, um einkaufen zu gehen. Seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr mit ihren Angehörigen. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand gab es seit diesem Tag keinerlei Hinweise darauf, dass die beiden von jemanden gesehen wurden. Mittlerweile wird wegen des Verdachts eines Gewaltdeliktes ermittelt. 

Maria Gertsuski.


Die Ermittlungen wurden diesbezüglich vom Kommissariat 11 des Polizeipräsidiums München übernommen. Dort wurde eine Ermittlungsgruppe mit dem Namen „EG Duo“ eingerichtet. 

Tatiana Gertsuski.

Zeugenaufruf

Nach wie vor werden Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Erstmeldung: Was war passiert?

München – Am Samstag, 13.07.2019, gegen 14:00 Uhr, verließ eine 41-jährige Münchnerin zusammen mit ihrer 16-jährigen Tochter die gemeinsame Wohnung im Bereich der Ottobrunner Straße, um in einem Einkaufscenter in Neuperlach einkaufen zu gehen. Seitdem kam kein Kontakt mehr mit den Angehörigen zustande.

Nachdem dies für die als zuverlässig geltenden Vermissten ein äußerst untypisches Verhalten darstellt, wurden Mutter und Tochter bei der Polizei als vermisst gemeldet.

Die Ermittlungen zu dem Vermisstenfall werden durch das Kriminalkommissariat 14 geführt.

Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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