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Er zieht die Register im Dom

Dom-Instrument feiert 25. Jubiläum – mit musikalischer Zeitreise

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Seit 2003 ist Hans Leitner Domorganist und Domvikar am Dom Zu Unserer Lieben Frau.

Vor 25 Jahren erklang die größte Orgel der Stadt zum ersten Mal – Zeit für ein Geburtstagsständchen. Domorganist Hans Leitner blickt nicht nur in Hallo, sondern auch mit besonderen Konzerten zurück.

München – Einfach himmlisch, was nur 70 schmale Wendeltreppen-Stufen über dem Teufels­tritt in der Frauenkirche erklingt: die größte Orgel der Stadt, die dieses Jahr ihren 25. Geburtstag feiert.

„Was für eine Orgel gar nicht so lange ist“, räumt Domorganist Hans Leitner ein. Vor allem, wenn man die Geschichte des Doms betrachtet. „Aber nach 25 Jahren darf man auch mal einen Blick zurück werfen.“

Erbaut wurde die heutige Hauptorgel 1994 vom Orgelbauer Georg Jann. Genau 500 Jahre nachdem der Dom geweiht wurde. Sie ist das sechste Orgelwerk in der Frauenkirche.

„Es ist eine einzige Wachstumsgeschichte“

Vier Klaviaturen bedient Hans Leitner mit den Händen, dazu kommen zweieinhalb Oktaven, die er mit den Füßen bespielt.

Mit rund 200 Jahren war die frühbarocke Orgel am längsten im Einsatz. Diese wurde ersetzt, nachdem der Bischofssitz 1819 nach München verlegt wurde. Eine größere Orgel musste her. „Die Geschichte der Orgeln im Dom ist eine einzige Wachstumsgeschichte“, sagt Leitner. 

Auch das heutige Instrument ersetzte 1994 einen kleineren Vorgänger. Der damalige Domorganist Franz Lehrndorfer trieb den Bau voran. Als der Dom in den 90ern saniert wurde, wurde wieder eine Empore mit Platz für den Orgelspieltisch sowie Chor und Dirigenten errichtet. Das gab Platz für mehr und größere himmlische Klänge.

Die heutige Orgel verfügt über 95 Register – Hans Leitner zieht sie alle. Vier Klaviaturen bedient er mit den Händen, dazu kommen zweieinhalb Oktaven, die er mit den Füßen bespielt, um die insgesamt 7165 Pfeifen zum Klingen zu bringen. Über einen Monitor hat er die Messe im Blick, um seine Einsätze besser timen zu können. 

Die Orgelmusik ist in der Zukunft angekommen – was aber auch Gefahren birgt: Vor drei Jahren schlug der Blitz ein – die Elektronik nahm Schaden. Aber die Orgel selbst ist für Jahrhunderte gebaut. „Hoffentlich wird sie noch so lange hier sein“, sagt Leitner.

Große Feierlichkeit zum Orgel-Geburtstag

Die Hauptorgel in der Frauenkirche: 1994 von Georg Jann erbaut.

Gefeiert wird das 25-jährige Jubiläum mit zwölf Konzertabenden – und einer musikalischen Zeitreise: Am ersten Konzert am Mittwoch, 3. Juli, um 19 Uhr spielt Leitner das Programm, das schon vor 25 Jahren erklang – Bach und Co sind heute noch immer genauso schön anzuhören. Alle Termine unter: www.muenchner-dom.de. Karten für zehn Euro unter Telefon 54 81 81 81.

Sebastian Obermeir

Noch mehr Orgelmusik

Erbaut wurde die heutige Hauptorgel 1994 vom Orgelbauer Georg Jann.

Nicht nur im Dom, auch in weiteren Kirchen der Stadt erklingt Orgelmusik: Von Sonntag, 30. Juni, bis Sonntag, 8. September findet der sechste Münchner Orgelsommer in den Kirchen St. Markus, St. Matthäus, St. Lukas, in der Erlöserkirche und in der Himmelfahrtskirche statt. 

Organisten aus dem In- und Ausland präsentieren Musik vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Termine und Programme unter: www.muenchner-orgelsommer.de

Eine große Anzahl weiterer Lokalnachrichten finden Sie in unserer Übersicht.

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