Ohne Grund...

Mann schlägt 87-Jähriger ins Gesicht – und greift Polizisten am Marienplatz an

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Der 42-Jährige Angreifer war schon polizeibekannt und wurde von der Polizei verhaftet.

Völlig unvermittelt schlug ein Mann einer 87-Jährigen ins Gesicht und wollte eine weitere Frau angreifen. Außerdem beschimpfte und bedrohte er Passanten und Bundespolizisten.

München – Völlig unvermittelt wurde am Sonntag einer 87-Jährigen aus Sendling, die am S-Bahnsteig am Marienplatz auf einer Wartebank saß, von einem 42-Jährigen - zu dem sie zuvor keinerlei Kontakt hatte - ins Gesicht geschlagen. Außerdem beleidigte er die Frau noch zusätzlich.

Kurz darauf fuhr eine S-Bahn ein, in die eine 44-Jährige aus Sendling einsteigen wollte. Der Wohnsitzlose schubste die Frau an der Türe unvermittelt zurück und beleidigte auch sie. In der S-Bahn ging er auf eine 41-Jährige aus Unterhaching zu, erhob die Hand und versuchte auch auf sie einzuschlagen. Die Frau konnte ausweichen, dann bedrohte und beleidigte er auch sie. Die zuvor zur Seite Gestoßene zog in der S-Bahn die Notbremse, woraufhin kurz darauf alarmierte Bundespolizisten eintrafen.

Der Aggressor wurde am Treppenabgang zur U-Bahn von weiteren Fahrgästen umstellt und festgehalten und der Bundespolizei übergeben worden. Während der Polizeimaßnahmen schrie der polizeibekannte Mann Passanten an und beleidigte und bedrohte sie. Dann stellte er sich in „Boxermanier“ vor einen Beamten, ballte die Fäuste und schlug zweimal in Richtung des Kopfes des Bundespolizisten. Dieser wehrte die Angriffe ab und überwältigte, zusammen mit weiteren Beamten den Angreifer. Auch danach versuchte der 42-Jährige auf die Beamten einzuwirken und gegen diese zu schlagen bzw. zu treten.

Gegen den nicht alkoholisierten Mann wird nun von der Münchner Bundespolizei wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Widerstand sowie Tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. 

Die Staatsanwaltschaft München I ordnete gegen den Festgenommenen die Haftrichtervorführung an. Seit 2003 war der 42-Jährige immer wieder, u.a. wegen Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Sexualdelikten auffällig geworden und in Haft gesessen bzw. auch in psychologischen Einrichtungen untergebracht worden.

Quelle: Bundespolizei/jh

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