50 Jahre – eine runde Sache!

Josef Schmid schaut auf ein halbes Jahrhundert München zurück

1981 habe ich als Fünftklässler dem damaligen OB Erich Kiesl eine Aufforderung übergeben, rechtzeitig mit dem Bau des Luise-Schroeder-Gymnasium fertig zu werden, damit wir keinen Unterricht im Freien halten müssen. Zuvor haben wir ein Theaterstück aufgeführt, ich war der Lehrer mit einem greisligen Hut meines Vaters und einem übergroßen Sakko. Mein erster politischer Erfolg. Es wurde rechtzeitig 1984 fertig.
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„1981 habe ich als Fünftklässler dem damaligen OB Erich Kiesl eine Aufforderung übergeben, rechtzeitig mit dem Bau des Luise-Schroeder-Gymnasium fertig zu werden, damit wir keinen Unterricht im Freien halten müssen. Zuvor haben wir ein Theaterstück aufgeführt, ich war der Lehrer mit einem greisligen Hut meines Vaters und einem übergroßen Sakko. Mein erster politischer Erfolg. Es wurde rechtzeitig 1984 fertig.“
Als Teenager habe ich in zwei Bands als Schlagzeuger gespielt – in der Schulband „Half The Way To Pleasure" und in einer Band, mit der ich Tanzmusik für Goldene Hochzeiten und runde Geburtstage spielte. Damit haben wir Geld verdient. Für unsere selbst komponierten Sachen wollte niemand was zahlen. Das war für die Seele."
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„Als Teenager habe ich in zwei Bands als Schlagzeuger gespielt – in der Schulband „Half The Way To Pleasure" und in einer Band, mit der ich Tanzmusik für Goldene Hochzeiten und runde Geburtstage spielte. Damit haben wir Geld verdient. Für unsere selbst komponierten Sachen wollte niemand was zahlen. Das war für die Seele.“
Das war mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder Stefan in der Metzgerei meines Vaters. Wochenends haben wir oft den Partyservice gemacht. Die Metzgerei in der Franz-Nissl-Straße gab es bis 1999. Das war einer der schwierigsten Momente in meinem Leben, als ich meinem Vater gesagt habe, dass ich sie rächt übernehmen will. Ich dachte, für ihn bricht eine Welt zusammen, aber er hat gesagt, Du musst das machen, was Dich glücklich macht.
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„Das war mit meinem drei Jahre jüngeren Bruder Stefan in der Metzgerei meines Vaters. Wochenends haben wir oft den Partyservice gemacht. Die Metzgerei in der Franz-Nissl-Straße gab es bis 1999. Das war einer der schwierigsten Momente in meinem Leben, als ich meinem Vater gesagt habe, dass ich sie nicht übernehmen will. Ich dachte, für ihn bricht eine Welt zusammen, aber er hat gesagt, Du musst das machen, was Dich glücklich macht.“
1994 habe ich an der Universität in Passau BWL und Jura studiert. Damals habe ich mich aus der Politik zurückgezogen, habe aber für die Hochschulwahlen eine unabhängige, sachorientierte Liste gegründet, „Die Prima Liste" mit dem Slogan „Weil man sie prima findet". Ich bin der dritte von rechts, damals deutlich schlanker mit 60er-Jahre Brille. Wir haben tatsächlich einen Sitz erzielt.
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„1994 habe ich an der Universität in Passau BWL und Jura studiert. Damals habe ich mich aus der Politik zurückgezogen, habe aber für die Hochschulwahlen eine unabhängige, sachorientierte Liste gegründet, „Die Prima Liste" mit dem Slogan „Weil man sie prima findet". Ich bin der dritte von rechts, damals deutlich schlanker mit 60er-Jahre Brille. Wir haben tatsächlich einen Sitz erzielt.“
2006 wurde ich Trachtenstadtrat – und Mitglied im Allacher Trachtenverein „Alpenrösl". 2007 sind meine Frau Nathalie und ich dann in der Werdenfelser Gebirgstracht beim Wiesn-Umzug mitmarschiert und haben Lenny im Leiterwagerl in Babytracht mitgezogen. Das Foto hat es sogar in den „Spiegel" geschafft. Es war so ein Tag, an dem es um 8 Uhr bei der Aufstellung noch geschneit hat und dann kam die Sonne raus und wir haben geschwitzt. Ich bin trotzdem noch zweimal mitmarschiert.
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„2006 wurde ich Trachtenstadtrat – und Mitglied im Allacher Trachtenverein „Alpenrösl". 2007 sind meine Frau Nathalie und ich dann in der Werdenfelser Gebirgstracht beim Wiesn-Umzug mitmarschiert und haben Lenny im Leiterwagerl in Babytracht mitgezogen. Das Foto hat es sogar in den „Spiegel" geschafft. Es war so ein Tag, an dem es um 8 Uhr bei der Aufstellung noch geschneit hat und dann kam die Sonne raus und wir haben geschwitzt. Ich bin trotzdem noch zweimal mitmarschiert.“
Als ich mich 2006 entschieden habe, 2008 für die CSU als Oberbürgermeister zu kandidieren, habe ich meine Frau gefragt und sie hat gesagt - aber nur, wenn ich da dabei bin. Damals haben wir ein Wahlplakat mit dem kleinen Leonhard gemacht - da war er noch so klein, das belastet das Kind nicht. Kinderbetreuung war damals mein Thema. Da lag viel im Argen. Aus meinen anderen Wahlkämpfen haben wir die Kinder rausgenommen, weil wir nicht wollten, dass sie angesprochen werden.
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„Als ich mich 2006 entschieden habe, 2008 für die CSU als Oberbürgermeister zu kandidieren, habe ich meine Frau gefragt und sie hat gesagt - aber nur, wenn ich da dabei bin. Damals haben wir ein Wahlplakat mit dem kleinen Leonhard gemacht - da war er noch so klein, das belastet das Kind nicht. Kinderbetreuung war damals mein Thema. Da lag viel im Argen. Aus meinen anderen Wahlkämpfen haben wir die Kinder rausgenommen, weil wir nicht wollten, dass sie angesprochen werden.“
2007 hat Ursula von Leyen, die damals Bundesfamilienministerin war, mich im Wahlkanmpf unterstützt – hier bei einem Termin im Mehrgenerationenhaus am Hart. Ich wusste aus eigenem Antrieb, eigener Erfahrung, dass da etwas im Argen liegt. In München braucht man zwei Einkommen, um leben zu können und da muss die Kinderbetreuung gut organisiert sein.
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„2007 hat Ursula von Leyen, die damals Bundesfamilienministerin war, mich im Wahlkanmpf unterstützt – hier bei einem Termin im Mehrgenerationenhaus am Hart. Ich wusste aus eigenem Antrieb, eigener Erfahrung, dass da etwas im Argen liegt. In München braucht man zwei Einkommen, um leben zu können und da muss die Kinderbetreuung gut organisiert sein.“
Habe nach der Geburt meiner Tochter Helena im Sommer 2009 zwei Monate Elternzeit genommen, um nur Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Das war damals noch ungewöhnlich und auch ein Statement – für manch Konservative, die sagen: der Mann muss arbeiten, die Frau soll sich um die Kinder kümmern. Aber es war mir wichtig, früh eine enge Bindung zu meinen Kindern herzustellen, dann kann man später auch viel arbeiten.
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„Habe nach der Geburt meiner Tochter Helena im Sommer 2009 zwei Monate Elternzeit genommen, um nur Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Das war damals noch ungewöhnlich und auch ein Statement – für manch Konservative, die sagen: der Mann muss arbeiten, die Frau soll sich um die Kinder kümmern. Aber es war mir wichtig, früh eine enge Bindung zu meinen Kindern herzustellen, dann kann man später auch viel arbeiten.“

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