Kurioser Einsatz

Feuerwehr muss Gefangenen befreien

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Weil die Handschellen sich nicht öffnen ließen, musste die Feuerwehr der Polizei helfen und einen Gefangenen befreien.

"Auftrag erledigt, Patient frei!" ist im Feuerwehrfachjargon eine häufig benutzte Rückmeldung an die Leitstelle. Beim heutigen Einsatz im Hauptbahnhof traf diese Meldung aber nur bedingt zu...

München – Gegen Mittag rückte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache mit feinmechanischem Werkzeug zur Bundespolizeiinspektion am Münchner Hauptbahnhof aus. 

Das Schloss einer Handschelle ließ sich nicht mehr öffnen - trotz vorhandenen Schlüssels. Leidtragender im doppelten Sinne war ein 36-jähriger Kroate, der kurz zuvor festgenommen wurde.

Also musste die Feuerwehr mit dem Trennschleifer ran. Vorsichtig und unter dauerhafter Kühlung wurde die Handschelle in wenigen Minuten vom Arm des Mannes geflext. 

Damit war dann zumindest das Handgelenk des Festgenommenen wieder befreit.

Der Bügel der Handschelle habe sich verbogen und deswegen geklemmt, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. „Das kann schon mal vorkommen.“

Wie es nun um die Freiheit des Mannes in Zukunft bestellt ist, muss Justitia entscheiden. 

Quelle: Feuerwehr München/dpa//jh

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