Klimastreik

Sogar 40.000 Demonstranten und ein Feueralarm bei „Fridays for Future“

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Friday for Future geht in die nächste Runde. Der Klimastreik hat wieder begonnen.

Feueralarm bringt Demo durcheinander, Polizei korrigiert Zahlen auf 40.000 nach oben. Alle Infos und Fotos zu einer der größten Demos der letzten Jahr...

Update 18.21 Uhr:

Bereits beim Auftakt der Versammlung gegen 12 Uhr auf dem Königsplatz meldete die Polizei rund 25.000 Versammlungsteilnehmer.

Als diese sich dann über die „Brienner Straße“ in Richtung „Odeonsplatz“ in Bewegung setzten, steigerte sich die Zahl. Aufgrund des regen Zulaufs während der Versammlung summierte sich die Zahl der Versammlungsteilnehmer schnell auf etwa 30.000 und erreichte in der Spitze sogar eine Personenzahl bis zu 40.000, so die Polizei in ihrer neuesten Mitteilung. Infolgedessen, sowie eines nahezu zeitgleichen Feueralarms in der „Brienner Straße“, der sich als Fehlalarm herausstellte, kam es im geplanten Ablauf der Versammlung zu leichten Verzögerungen. 

Hallo war beim Klimastreik dabei

Vor allem junge Menschen waren demonstrieren.
Vor allem junge Menschen waren demonstrieren. © lad
Auch der Kleine Alessandro war mittendrin.
Auch der Kleine Alessandro war mittendrin. © lad
Nicht nur Schüler demonstrieren. Auch Charlotte Zehentmeier ist der Klimaschutz wichtig.
Nicht nur Schüler demonstrieren. Auch Charlotte Zehentmeier ist der Klimaschutz wichtig. © lad
Über 25.000 Menschen waren für den Klimastreik auf den Straßen.
Über 25.000 Menschen waren für den Klimastreik auf den Straßen. © lad
Am Königsplatz war das Zentrum der Demonstration.
Am Königsplatz war das Zentrum der Demonstration. © lad
Viele Demonstranten hatten kreative Ideen um ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen. Wie auch Andreas Albrecht.
Viele Demonstranten hatten kreative Ideen um ihren Unmut zum Ausdruck zu bringen. Wie auch Andreas Albrecht. © la d
Die Erde ist eine tickende Zeitbombe. Mike Kellerbach ist besorgt.
Die Erde ist eine tickende Zeitbombe. Mike Kellerbach ist besorgt. © lad
Viele Plakate, mit Forderungen und Kreativen Sprüchen waren zu sehen.
Viele Plakate, mit Forderungen und Kreativen Sprüchen waren zu sehen. © lad
Auch der Tierschutz war Teil der Agenda.
Auch der Tierschutz war Teil der Agenda. © lad
Großaufnahme der Demonstration am Königsplatz.
Großaufnahme der Demonstration am Königsplatz. © lad
Eindrücke der Großdemo.
Eindrücke der Großdemo. © lad
Eindrücke der Großdemo.
Eindrücke der Großdemo. © lad
Eindrücke der Großdemo.
Eindrücke der Großdemo. © lad

Als fordernde Aufgabe erwies sich dabei insbesondere die durch das enorme Personenaufkommen notwendig gewordene, spontane Anpassung der ursprünglichen Aufzugstrecke. Nach einer mehrminütigen Verzögerung konnten die dazu erforderlichen Verkehrsmaßnahmen durch die rund 130 eingesetzten Polizeibeamten umgesetzt und der Aufzugweg über die „Schellingstraße“ sowie „Barer Straße“ erweitert werden.

Das Fazit der Beamten: Die Versammlung selbst verlief störungsfrei.

Erstmeldung

München – Im Kampf gegen den Klimawandel haben sich am Freitag in Bayern mehr als zehntausend Menschen am weltweiten „Klimastreik“ beteiligt. 

Zu einer Auftaktkundgebung der Fridays-for-Future-Bewegung in München strömten einem Polizeisprecher zufolge mindestens 25 000 Demonstranten in die Innenstadt.

Die Organisatoren der deutschen Proteste wollten zudem ein Signal an das Klimakabinett in Berlin senden, das am Freitagnachmittag sein Paket zum Klimaschutz vorstellen wollte.

Die Demonstranten forderten die Einhaltung der Pariser Klimaziele, also eine Begrenzung der Erderwärmung unter 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. 

Die „Fridays for Future“-Bewegung verlangt deshalb einen raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und eine schnelle Bepreisung von Kohlendioxid-Emissionen.

Neben Schülern haben auch viele Erwachsene zur Teilnahme aufgerufen. Einige bayerische Firmen und Geschäfte kündigten an, ihren Mitarbeitern das Demonstrieren während der Arbeitszeit zu ermöglichen. 

Bundesweit waren nach Angaben der Bewegung Fridays for Future mehr als 530 Demonstrationen geplant. An dem weltweiten Protest wollten sich Aktivisten in fast 160 Staaten beteiligen.

Quelle:dpa/lby/jh

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