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Wenn mehr weniger ist

Wohnungsbilanz: Leerstand auf dem Tiefstand – doch ein Detail sorgt für Verwirrung

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59 städtische Wohnungen waren 2018 unvermietet – so wenige wie noch nie.

Das Planungsreferat hat den aktuellen Bericht zu unbewohnten städtischen Wohnungen vorgelegt. Das Ergebnis: 59 stehen langfristig leer. Doch die errechnete Statistik sorgt für Unverständnis...

München – Ein städtebauliches Paradoxon: Obwohl Wohnungsleerstand in München rückläufig ist, ist die Zahl der leerstehenden Wohnungen im letzten Jahr gestiegen. Das bedarf Erklärung – die Stadtbaurätin Elisabeth Merk im jährlichen „Bericht zum Wohnungsleerststand im städtischen Bestand“ jetzt liefert.

Von den rund 73 500 Wohnungen, die der Stadt gehören, hatten 327 im Jahr 2018 länger als sechs Monate keine Bewohner. 2017 waren es nur 156. „Der Sprung erklärt sich durch GWG-Großprojekte wie an der Haldenseestraße oder an der Kämpfer Straße“, erklärt Merk. 

Die GWG reißt dort Gebäude ab, um Neubauten mit mehr und moderneren Wohneinheiten zu errichten. Da die derzeitigen Mieter jedoch nur Schritt für Schritt in andere Wohnungen mit vergleichbaren Mieten umgesetzt werden können, steht ein Teil leer. „Temporärer Leerstand ist deshalb unvermeidlich“, erklärt Merk.

Hartnäckige Fälle sind größtenteils begründbar

Diesem stehen nun 59 Wohnungen gegenüber, bei denen sich die Situation hartnäckig erweist: Sie sind unbewohnt, weil die Statik nicht stimmt, weil noch unklar ist, wer für einen entstanden Wasserschaden verantwortlich ist oder weil das Gebäude aus anderen Ursachen nicht bewohnbar sei. 

Für 19 Wohnungen sei derzeit nicht absehbar, wann Maßnahmen ergriffen werden können, um diese Ursachen zu bekämpfen. Wenn Sanierungsarbeiten anstehen, versuche man außerdem eine Zwischenbelegung durch das Amt für Wohnen und Migration oder eine künstlerische Zwischennutzung zu ermöglichen.

Beim Leerstand privater Wohnungen habe man „keinen genauen Einblick“, wie Merk erklärt. Bei einer Erhebung aus dem Jahr 2014 ging man von insgesamt 747 000 Wohnungen in München aus – 39 000 davon unvermietet. Die Zahl dürfte jedoch gesunken sein: „Der Münchner Markt ist für Vermieter attraktiv“, sagt Merk.

Sebastian Obermeir

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