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Freies Surfen in der City?

WLAN: Lokalpolitik fordert freies Internet im ÖPNV – das sagen MVG und IT-Referat dazu

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Zwar finden sich in der Stadt bereits vereinzelte Hot-Spots, in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein kostenloser WLAN-Zugang jedoch nach wie vor rar.

Mit dem Handy zu surfen, während man unterwegs durch die Stadt ist, ist mittlerweile Gang und Gäbe. Umso erstaunlicher ist es, dass es nach wie vor an WLAN-Zugang im öffentlichen Verkehr mangelt...

München – Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) soll „handytauglich“ gemacht werden. Das fordert die SPD-Fraktion im Bezirksausschuss (BA) Au-Haidhausen. 

BA-Mitglied Heinz-Peter Meyer erklärt in seinem Antrag: „Es gibt Handy-Tickets, die kräftig beworben werden. Leider hat man aber nicht in allen MVV-Bereichen eine Internetverbindung und schon gar keinen WLAN-Zugang. Handy-Tickets, zusammen mit einem kostenlosen WLAN, sollten ein selbstverständlicher Kundenservice sein.“

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) steht dem Thema zwiegespalten gegenüber. „Im Wesentlichen sind derzeit zehn Linienbusse und verschiedene Tramhaltestellen mit WLAN ausgestattet. 60 Haltestellen werden es im Rahmen des laufenden Förderprogramms bis 2020 insgesamt“, so der Pressesprecher der MVG, Matthias Korte. „Ob und in welchem Umfang WLAN weiter ausgebaut wird, haben wir noch nicht abschließend entschieden.“

Mehrere Faktoren für finale Entscheidung ausschlaggebend

Bei den Abwägungen, ob das WLAN-Netzwerk nun ausgebaut werde, spielen einige Faktoren mit: Zum einen seien Aufenthaltszeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln vergleichsweise kurz, zumindest im Unterschied zu einer Zugfahrt. Zum anderen verfüge München über ein gutes Handynetz, welches auch in U-Bahnen funktioniere und sogar bessere Kapazitäten als ein gemeinsam genutzter WLAN-Zugang biete. 

Entscheidend jedoch seien Kosten- und Genehmigungsfaktoren. „Die Kosten für die Ausrüstung müssen finanziert werden, vor allem aber die wesentlich höheren Betriebskosten“, gibt Korte zu Bedenken.

WLAN-Ausbau hat keine oberste Priorität

Gerade ist das neu geschaffene IT-Referat dabei, eine Digitalisierungsstrategie zu erarbeiten. „Im Juli werden wir dem Stadtrat einen Fahrplan von 2020 bis 2025 vorlegen“, so Karsten Vier, Sprecher des IT-Referats. „Der WLAN-Ausbau ist dabei eine Voraussetzung, aber nicht im Fokus.“ 

Vielmehr ginge es darum, Münchens digitale Infrastrukturen im internationalen Vergleich für zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. „Ein großes Thema wird die Schaffung von Grundvoraussetzungen für das 5G Netzwerk sein, welches schneller als WLAN funktioniert und autonomes Fahren ermöglicht“, erklärt Vier. Auch rechtliche Rahmenbedingungen, gerade im Verwaltungsbereich, müssen geschaffen werden.

Daniel Schubert

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