München rollt. Oder?

Skate Munich übernimmt Organisation der Blade Night: Start am 4. Mai?

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Vergangene Blade Night

Für das weitere Bestehen der Blade Night sucht Skate Munich dringend Sponsoren, um die anfallenden Kosten zu decken. Hauptkostenfaktor stellen die Münchner Verkehrsbetriebe dar.

München – Gute Aussichten für Inlineskate-Fans: Nachdem Green City das Handtuch geschmissen hatte (Hallo berichtete), übernimmt jetzt der Verein Skate Munich die Organisation der Blade Night und will sie so vor dem Aus bewahren. 

Johannes Mayer vom KVR bestätigt gegenüber Hallo, dass laut vorliegendem Antrag geplant sei, die Veranstaltungsreihe am 4. Mai wieder zu starten – bis Anfang September immer montags von 19 bis 23 Uhr auf den üblichen Strecken. 

Aktuell wird aber noch nach Sponsoren gesucht. „Der größte und entscheidende Kostenfaktor sind die Münchner Verkehrsbetriebe, die alle anfallenden Kosten für die Umleitungen der Busse in Rechnung stellen. Damit steht und fällt die Blade Night“, sagt Christian Reith, Vorsitzender von Skate Munich, der aktuell den Dialog mit der MVG sucht. 

Christian Reith – Vorsitzender von Skate Munich

In der Vergangenheit habe es sich dabei für eine Saison um einen Betrag von rund 25 000 Euro gehandelt. Eine Verhandlung gestaltet sich schwierig. „Die nur begrenzt zur Verfügung stehenden Mittel benötigen wir heute mehr denn je, um den Betrieb sowie den erforderlichen massiven Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) zu finanzieren“, sagt Matthias Korte, Sprecher der MVG. „Dies hat auch im Interesse unserer Fahrgäste, die den ÖPNV über die Fahrgelder finanzieren, in den nächsten Jahren höchste Priorität.“ 

Die Stadt hat das Event gemäß den aktuellen Sportförderrichtlinien bisher mit bis zu 30 000 Euro bezuschusst. Laut Thomas Groß, Sprecher des Referats für Bildung und Sport, sei es unwahrscheinlich, dass sich dieser Betrag erhöhe. Im Gegensatz zu Green City plant Skate Munich die Blade Night auf ehrenamtlicher Basis, damit spare man niedrig geschätzt 15 000 bis 20 000 Euro. Doch: „Aktuell fehlen für die Finanzierung mindestens 20 000 Euro. Das hängt aber jetzt auch noch davon ab wie hoch K2 wieder einsteigt. Wir haben zwar grundsätzlich die Zusage, doch noch nicht die Höhe des Budgets,“ sagt Reith.

dbo/jh

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