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Hochaktuelle Performances

Tanzfestival „Hier=Jetzt“: Münchner Szene stellt sich vor

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Mitglieder des Vereins „TanzTendenz“ wollen einen Platz für kreativen Austausch, Entwicklung und Dialog in der freien Tanzszene schaffen.

Rhythmusgefühl, Körperspannung, Eleganz und Grazie: Tanzen erfordert Ausdauer, Leistung und Durchhaltevermögen. Wie der Alltag freier Tänzer aussieht, kann man bei „Hier=Jetzt“ hautnah erleben.

Schwabing-West – Tanzen ist ein Knochenjob – nicht nur körperlich, auch psychisch und finanziell. Zum Alltag eines freien Tänzers gehören harte Auswahlverfahren und pausenlose Budgetakquise. Mitglieder des Vereins „TanzTendenz“ wollen deshalb mit ihrer Plattform „Hier=Jetzt“ einen Platz für kreativen Austausch, Entwicklung und Dialog in der freien Tanzszene schaffen. 

Zwei Wochen lang dürfen Choreografen kostenlos die Räume des „Schwere Reiter Tanz“ nutzen, um neue Performances auszuprobieren. Die Plattform soll aber nicht nur für die Szene selbst zur Verfügung stehen. Auch das Publikum soll die Möglichkeit bekommen, die Vielfalt der freien Münchner Tanzszene kennenzulernen. 

Dafür werden gegen Ende der zwei Wochen sogenannte „Open Spaces“ stattfinden, bei denen einzelne Choreografen, exklusive Ausschnitte aus aktuellen Produktionen oder Kurzperformances vorgestellt werden. So lernt man die Münchner Tanzszene kennen – im Hier und Jetzt. 

Tim Pohl

Hier = Jetzt 2019

Donnerstag, 2. Mai, bis Sonntag, 5. Mai, Schwere Reiter, Dachauer Straße 114, Open Space 1 und 2 mit Produktionen von Münchner Choreografen beginnen am Donnerstag und Freitag, jeweils ab 20 Uhr, bei Open Space 3 sind am Samstag ab 15 Uhr Kurzchoreographien von über 30 Münchner und internationalen Choreografen zu sehen, Open Space 4 am Sonntag beginnt um 18 Uhr.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

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