Mehrere Polizeieinsätze am ersten Januar

Nach ruhiger Silvesternacht – Anstrengendes Neujahr für die Bundespolizei in München

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Nach einer ruhigen Silvesternacht gab es für die Bundespolizei am ersten Januar gleich mehrere Einsätze.

Für die Silvesternacht kann die Bundespolizei München eine erfreuliche Bilanz ziehen und von einer ruhigen Nacht sprechen. Umso einsatzstärker war der darauffolgende erste Januar.

München – Die letzten Stunden des zurückliegenden Jahres 2019 verliefen im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Revier am Ostbahnhof sehr erfreulich. Die im Dienst befindlichen Polizisten, die sich aus Stammbeamten, unterstützenden Fremdkräften und Anwärtern zusammensetzen, mussten abgesehen von kleineren Einsätzen und allgemeinpolizeilichen Tätigkeiten keine größeren Einsatzlagen bewältigen. 

Hintergrund ist wahrscheinlich auch die hohe Präsenz der Beamten an den Bahnhöfen, Haltepunkten und auf der S-Bahn-Stammstrecke. Viele Situationen konnten durch frühzeitiges Eingreifen entschärft werden. 

Umso mehr gefordert waren jedoch die Polizeibeamten am ersten Januar

Ein Beamter auf dem Weg zum Dienst meldete bereits morgens eine stark betrunkene Person im Zug. Der 25-Jährige wollte diesen nach Ankunft in München nicht verlassen und wehre sich mit Schlägen und Tritten vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen. Erst durch mehrere Streifen der Landes- und Bundespolizei sowie den Einsatz des Schlagstockes im Bereich der Beine, konnte der mit 1,38 Promille Alkoholisierte auf die Dienststelle am Hauptbahnhof gebracht werden.

Zeitgleich wurde eine Streife im Hauptbahnhof auf einen alkoholisierten 21-jährigen aufmerksam der ein ungebührliches Verhalten gegenüber Reisenden an den Tag legte. Anstatt einem erteilten Platzverweis Folge zu leisten, ging er in drohender Haltung auf die Bundespolizisten zu, woraufhin er aus Gründen der Eigensicherung gefesselt wurde. Hiergegen wehrte er sich mit Schlägen und Tritten.

Körperliche Auseinandersetzung am Ostbahnhof

Am Vormittag gerieten ein 42-jähriger und ein 30-jähriger am Ostbahnhof in eine körperliche Auseinandersetzung. Bis zum Eintreffen der Beamten war es bereits zu mehreren Schlägen und Tritten von beiden Männern gekommen und der 42-Jährige flüchtete. Wenig später konnte er im nahen Umfeld festgenommen werden. 

Auf der Dienststelle beleidigte und bedrohte er die Beamten. Spuck-Attacken und Fußtritte konnten durch den Einsatz eines Räumschildes abgewehrt werden. Ein Drogenschnelltest schlug positiv an. 

Weiterhin brachte eine polizeiliche Fahndungsabfrage einen bestehenden Vollstreckungshaftbefehl zu Tage und der 42-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim eingeliefert.

Dieb klaut Käse - und muss dafür vor den Richter

Gegen 16:40 Uhr, stahl ein 64-jähriger Deutscher in einem Lebensmittelgeschäft im Ostbahnhof einen Weichkäse im Wert von 1,99 Euro. Da der Wohnsitzlose erst Mitte November aus einer Haftstrafe entlassen wurde und seitdem zehn Straftaten begangen hat wurde die Staatsanwaltschaft München informiert. Diese entschied auf Haftrichtervorführung am Folgetag.

Quelle: Bundespolizei München/jh

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