Mehrere Fälle aufgeklärt

Serieneinbrecher gefasst: Dieser Fehler wurde ihm zum Verhängnis

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2018 kam es zu 747 Wohnungseinbrüchen in München. Die Beute: 15,39 Millionen Euro.

München – Damit hatte dieser Einbrecher wohl nicht gerechnet: Weil ihm ein entscheidender Fehler unterlaufen ist, ging er der Polizei ins Netz – Wie es dazu kam, lesen Sie hier

Bei seinen Einbrüchen stellte er sich clever an, hernach freilich weniger. Ein Serieneinbrecher ist der Polizei ins Netz gegangen. Polizeibeamte erkannten den einschlägig vorbestraften Tatverdächtigen ausgerechnet am Hauptbahnhof. Dort also, wo bekanntermaßen viele Polizisten unterwegs sind.

Stets auf die gleiche Art drang der Täter seit Beginn des Jahres in die Anwesen der Geschädigten ein. Das Dezernat für Einbruchskriminalität erkannte ein Muster und ordnete die Fälle einem Tatverdächtigen zu. Bereits nach kurzer Zeit ermittelten sie einen einschlägig vorbestraften 48-jährigen Deutschen, der keinen festen Wohnsitz hat. 

Da dringender Tatverdacht bestand, wurde aktiv nach dem Mann gefahndet. Sechs Einbrüche im Zuständigkeitsbereich des Münchner Polizeipräsidiums werden ihm zugeordnet. 

Mittlerweile kam ans Licht, dass der 48-Jährige auch für fünf weitere Einbrüche im Raum Freising und Olching in Frage kommt. Erst im Januar endete seine Haftstrafe, die er wegen Einbruchdiebstahls verbüßen musste. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

Im vergangenen Jahr klärte die Münchner Polizei 62,3 Prozent dieser Fälle auf – ein Spitzenwert, erklärte Polizeipräsident Andrä (Hallo berichtete).

Sabina Kläsener

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