Kleine Hintertürchen

Neuer MVV-Tarif: Zwei Monatskarten manchmal günstiger als eine

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Lässt sich die MVV austricksen?

Kein System ohne Lücken: Das gilt auch für die neue Tarifreform des MVV, die ab dem 15. Dezember in Kraft tritt

München – So kostet eine Monatskarte für die Zone M-2 ab sofort 113,40 Euro im Monat. Kauft man sich jedoch je eine Monatskarte M und eine Monatskarte 1-2, zahlt man in Summe nur 110,40 Euro. „Kann das sein?!“, fragt sich ein Hallo-Leser. Es kann – bestätigt Franziska Hartmann vom MVV auf Hallo-Nachfrage. Und gibt zu: „Es gibt sogar weitere Fälle in denen die Stückelung unter Umständen günstiger, wenn auch aufwendiger im Handling, ist.“ 

Online könne man nur ein Abo anlegen, für das andere müsse man persönlich ins Kundenzentrum. Dennoch wolle man diese Differenz beheben. Wie genau, das müsse man beim MVV aber erst prüfen. Eine Änderung käme aber erst zur nächsten Tarifanpassung im Dezember 2020. 

Doch Hartmann warnt: „Für Kunden mit zwei Abonnements können möglicherweise höhere Kosten entstehen, da sich durch eine Kündigung des alten Abos zu diesem Zeitpunkt finanzielle Einbußen durch nicht gewährbare Freimonate ergeben können.“ Das Problem dürfte es bei der Wochenkarte nicht geben: Hier kann man durch die beschriebene Stückelung immerhin 90 Cent sparen.

Sabina Kläsener

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