Sanierung im Stadtmuseum

Museum für alle – Neue Leiterin will Stadtmuseum öffnen und in die Viertel bringen

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Frauke von der Haarn die neue Leiterin des Stadtmuseum.

Neues Jahr, neue Chefin: Ab Januar ist Frauke von der Haar Leiterin des Stadtmuseums. Mit der anstehenden Generalsanierung wartet eine große Aufgabe.

München –  Wie die Museumsschätze auch während der Sanierung ausgestellt werden, ist noch offen. Von der Haar, Jahrgang 1960, möchte mit anderen Museen kooperieren. Das Arri-Gebäude hinter dem Kino wird ein Interimsquartier für Büros und Werkstätten sein. 

Auch in die Viertel zu gehen und beispielsweise in den Stadtteilkulturzentren auszustellen, ist angedacht. „Dort werden wir keine hochwertigen Exponate zeigen, stattdessen wären zum Beispiel Zeitzeugeninterviews denkbar“, erklärt von der Haar, die vorher im Bremer Focke-Museum und im Deutschen Museum in München gearbeitet hat. 

Die Ausstellungen sollen speziell auf das jeweilige Viertel zugeschnitten sein. Ob in der Umbauphase oder danach: Das Museum soll für die Menschen geöffnet werden und Touristen wie Münchner ansprechen. „Der bisherige Eingang ist unattraktiv“, erklärt von der Haar.

Ende 2022 beginnen die Sanierungsarbeiten, die viereinhalb Jahre dauern sollen. Insgesamt 203 Millionen Euro bewilligte der Stadtrat für Sanierung und Neuausrichtung.

sab

Stadtgesichter

Seit Ende der 90er-Jahre haben Kurt Benning und Hermann Kleinknecht Videoportraits von bekannten und unbekannten Münchnern gemacht. 53 davon werden in „Gesichter der Stadt“ im Stadtmuseum gezeigt. Wie vielfältig Portraits sein können, zeigen auch weitere kleinere Projekte. Mit dabei sind die Zeichnungen von Schülern, die Münchner malen sollten – nur mit den Hinweisen Name, Alter, Beruf. Die Ausstellung geht von Freitag, 20. Dezember, bis Sonntag, 23. Februar.

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