Großeinsatz der Polizei

Mann fährt auf Gehweg, betet und hinterlässt verdächtige Pakete im Auto

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Weiträumige Absperrungen, Sprengstoffhunde und Angst: In der Münchner Innenstadt haben sich am Samstagabend beängstigende Szenen abgespielt. Hier die Hintergründe...

München - Am Samstagabend kam es in der Münchner Innenstadt zu einem Großeinsatz der Polizei. Hier die Hintergründe, soweit sie bisher klar sind.

Gegen 18.30 Uhr wurde hier zuvor über den Notruf mitgeteilt, dass am Platz der Opfer des Nationalsozialismus eine männliche Person mit einem Pkw rücksichtslos auf den dortigen Gehweg gefahren sei. Anschließend stieg dieser Mann, bekleidet mit einer langen weißen Kutte, aus, kniete sich neben seinem Fahrzeug ab und betete. 

Anschließend stand er wieder auf und verließ unter Zurücklassen seines Pkw den Platz in Richtung Altstadtring. 

Im Rahmen des nun folgenden Polizeieinsatzes wurde er durch Polizeibeamte am Oskar- Miller-Ring angetroffen und kontrolliert. Bei ihm handelt es sich um einen 50-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt. Er agierte hierbei psychisch auffällig. In seinem unversperrten Fahrzeug konnten schließlich mehrere Pakete und zwei Koffer festgestellt werden. 

Da aufgrund der Gesamtsituation der Hintergrund nicht klar war, wurde aus Sicherheitsgründen ein Sprengstoffhund hinzugezogen. Der Bereich um das verdächtige Fahrzeug wurde dazu weiträumig abgesperrt. Eine Absuche im Auto und Überprüfung der verdächtigen Gegenstände ergab keine weiteren Auffälligkeiten. 

Der 50-Jährige wurde im Anschluss in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Polizei/lit

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