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Mehr als Freitags-Demos

„Fridays for Future“ – Wird Klimapolitik jetzt Teil des Lehrplans?

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Politische Bildung im Fokus des Lehrertags.

München – Seit Wochen protestieren zahlreiche Schüler freitags mit Schulstreiks für mehr Klimaschutz und eine ambitionierte Klimapolitik – Jetzt soll das Thema verstärkt im Unterricht aufgegriffen werden

Freitag für Freitag gehen Schüler bei den „Fridays for Future“ auf die Straße (Hallo berichtete). „Dass Schüler demonstrieren wollen, ist ein gutes Zeichen“, erklärt Neval Alican (35), Referendarin an der Mittelschule Blumenau. „Wichtig ist, dass die Schüler wissen, was dahinter steckt, was die Konsequenzen sind“, erklärt Jana Wichmann (26), Referendarin an der Mittelschule an der Alfonsstraße. 

Gemeinsam organisieren die Zwei einen Workshop beim Lehrertag des Münchner Lehrer- und Lehrerinnenverbands (MLLV). Das Thema am Samstag, 30. März: Demokratie.

Der Workshop von Alican und Wichmann soll Kollegen zeigen, wie politische Bildung und Demokratie praktisch umgesetzt werden können. „Lehrer können Themen wie Fridays for Future aktiv aufgreifen und in den Unterricht einbauen“, so Wichmann. So könne man mit den Schülern über die Hintergründe der Bewegung sprechen. „Man muss ihnen bewusst machen, dass die Sache wichtig ist, aber man über die Art der Demonstration sprechen muss, da der Zeitrahmen problematisch ist“, schildert Alican. 

Bei Diskussionen gelte für Lehrer ein Überwältigungsverbot. „Wir zeigen nicht, was wir privat denken. Die Schüler sollen sich eine eigene Meinung bilden“, erklärt Wichmann. Sollte es bei Diskussionen etwa zu rassistischen Aussagen kommen, rät sie Kollegen: „Man darf nicht darüber hinweggehen.“ Stattdessen könne man es im Unterricht aufgreifen und mithilfe von Rollenspielen die Perspektive wechseln. Politische Bildung dürfe kein Frontalunterricht sein. 

Sabina Kläsener

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