Schwabing-West

Spitzenkandidatin der SPD

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Ingrid Sufi-Siavach (SPD)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Schwabing-West kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie zum geplanten Radschnellweg stehen und was sie von der Parkplatzsituation halten.

Name: Ingrid Sufi-Siavach
Alter: geboren 1942
Stadtviertel: Schwabing West
Beruf: Kauffrau im Gesundheits
dienst, seit 2011 im Bezirksausschuss Schwabing-West im Unterausschuss Soziales. Zur Zeit Vorsitzende des Unterausschuss Soziales. Seit 2014 Fraktionssprecherin der SPD.

Mein wichtigstes Ziel im Viertel:
Mein wichtigstes Ziel ist, dass die Bürger und Bürgerinnen zum Bezirksausschuss und seiner Arbeit Vertrauen haben. Dazu gehört auch, dass wir uns weiterhin für die Mieter und eine soziale Stadtteilentwicklung in unserem Viertel einsetzen.

Was muss sich an der Parkplatzsituation im Viertel verändern? 
Ich weiß, es ist oft schwer, einen Parkplatz wohnortsnah in unserem dicht bebauten Viertel zu finden. Bei den Neubauten wurden konsequent Garagenplätze gebaut. Nach jahrelangem Kampf des Bezirksausschusses wurde auch das Parkraummanagement durchgesetzt, dass die Parkplatzsituation wenigstens für die Anwohner erheblich verbessert. Außerdem ist Westschwabing durch U-Bahn, Trambahnen und Busse hervorragend ausgestattet.

Wie stehen Sie zum geplanten Radschnellweg? 
Es gibt in unserem Westschwabing mehrere gute Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen für Radfahrer. Der geplante Radschnellweg über die Leopoldstrasse ist eine gute Entscheidung, die auch wir in Schwabing-West unterstützt haben.

Drogenszene im Leopoldpark/ Luitpoldpark: Wie schlimm ist die Situation und welche Lösungen sehen Sie? 
Über den Leopoldpark kann ich nichts sagen, der gehört zum BA 12 Schwabing/Freimann.

Im Luitpoldpark gibt es leider seit kurzem Probleme wegen Drogenkonsum. Wir werden in Kürze einen Ortstermin mit dem Baureferat haben, bei dem es darum geht, in den betroffenen Bereichen Sichtachsen zu schaffen, damit es keine Bereiche mehr gibt, die von außen nicht einzusehen sind. Außerdem sollen verstärkt Kontrollen durchgeführt werden.

Immer wieder gibt es Beschwerden von Anwohnern des Olympiaparks, die für eine Reduzierung der Event-Dichte etc. plädieren. Muss/Kann man hier etwas tun? 
Die Beschwerden von Anwohnern über den starken Lärm der von Veranstaltungen im Olympiapark ausgeht, sind uns bekannt. Wir haben diesbezüglich des öfteren bei den Organisatoren reklamiert und für eine Reduzierung der Event-Dichte und auf strikte Kontrollen der Lärmentwicklung und Einhaltung der versprochenen Veranstaltungsbeendigungen um 22,00 Uhr gedrängt. Leider ohne Erfolg, da die wirtschaftlichen Gründe bislang Vorrang hatten.

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